«Schade, dass Basel nur Zweiter wird»

Vladimir Petkovic hat die Chance, in seinem zweiten Jahr mit den Young Boys seinen ersten Titel auf höchster Stufe als Cheftrainer einzufahren.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Mit einem Sieg heute in der Finalissima gegen den FC Basel (16.15 Uhr, Livestream und -ticker auf Tagesanzeiger.ch/Newsnet) kann sich der Kroate in Bern 24 Jahre nach dem letzten Meistercoach Alexander Mandziara ebenfalls unsterblich machen.

Sehen Sie die Young Boys nach dem 1:5 bei Luzern noch immer in der Favoritenrolle für die Finalissima?

Ja, diese Rolle übernehmen wir. Wir haben die ganze Saison überzeugend gespielt, haben zu Hause auf Kunstrasen 90 Prozent oder mehr Spiele gewonnen. Ich verschwende keinen Gedanken daran, dass es nicht klappen könnte. Mit YB und Basel treffen die beiden Teams aufeinander, die in Sachen Punkte und Leistung den Titel verdient haben. Schade, dass Basel nun Zweiter wird...

Aus welchen Gründen holt YB am Sonntag gegen Basel den Meistertitel?
Die ganze Saison spricht für uns. Wir haben gut gespielt, waren immer ganz oben dabei, haben 32 Runden lange geführt. Das war eine grosse Überraschung, Basel hat 20 bis 30 Millionen Franken mehr Budget als wir. Aber das alles spielt am Sonntag keine Rolle mehr.

Sie befinden sich in einer heiklen Ausgangslage. YB muss um jeden Preis gewinnen, Basel kann auf Konter spielen. Wie lautet ihre taktische Marschroute?
Wir müssen gewinnen, deshalb müssen und werden wir die Spielgestaltung übernehmen und unsere Worte auf dem Platz umsetzen. Basel hat mehrere Möglichkeiten und muss sich entscheiden, welche Option es wählt. Mein Team ist es gewohnt zu gewinnen. Ich erwarte Freude, Leidenschaft, taktische Disziplin und gesunde Aggressivität.

...und kontrollierte Offensive, damit sie nicht ins offene Messer laufen?
Ja, volle kontrollierte Offensive!

Wie sehen Sie die Rolle des Trainers? Inwiefern können Sie überhaupt noch eingreifen?
Die Rolle des Trainers ist zwei Tage vor einem Spiel wichtig, aber nicht extrem wichtig. Wir arbeiten nun seit fast zwei Jahren zusammen. Wenn das Team die Inputs bislang nicht begriffen hat, dann wird das bis zum Spiel auch nicht mehr gelingen...

Erstellt: 16.05.2010, 11:24 Uhr

Artikel zum Thema

Karl Odermatt und die zwei Herzen

Für die 67-jährige Legende und Seele des FC Basel ist YB im Meisterduell vom Sonntag trotz jüngstem Tief noch nicht geschlagen. Mehr...

Blogs

Sweet Home Willkommen im Weihnachtswunderland

Mamablog Zur Erholung ins Büro?

Die Welt in Bildern

Feuerschweif: Eine Spezialeinheit demonstriert am Indian Navy Day in Mumbai ihr Können. (4. Dezember 2019)
(Bild: Francis Mascarenhas) Mehr...