Schmidts Mainzer lassen Di Matteo keine Chance

Innenverteidiger Stefan Bell schiesst Mainz um den Schweizer Trainer Martin Schmidt innerhalb von drei Minuten zum 2:0-Erfolg gegen Schalke.

Schaffte den vorzeitigen Ligaerhalt mit Mainz: Der Walliser Martin Schmidt.

Schaffte den vorzeitigen Ligaerhalt mit Mainz: Der Walliser Martin Schmidt. Bild: Archivbild

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Nach gut einer halben Stunde war der Match faktisch entschieden, denn die ungewöhnlich lethargisch auftretende Schalker Mannschaft von Trainer Roberto Di Matteo konnten zu keiner Zeit Torgefahr entwickeln und war für Mainz, das selber keine Wunderdinge vollführen musste, nur ein Sparringpartner. Abwehrspieler Stefan Bell (28./31. Minute) sorgte vor 34'000 Zuschauern in der ausverkauften Coface-Arena mit dem Doppelschlag für den ersten Mainzer Heimsieg gegen Schalke seit fast neun Jahren.

Schalke erlebt derzeit seine schwächste Rückrunde in den letzten 15 Jahren. In den vergangenen fünf Meisterschaftsspielen erzielten die Gelsenkirchner nur ein einziges Tor. Für Mainz und seinen gefeierten Schweizer Trainer Martin Schmidt bedeutete der mühelose Erfolg die vorzeitige Sicherung des Ligaerhalts.

Nicht unwichtig war der Ausgang des Spiels auch für Borussia Mönchengladbach mit Granit Xhaka und Trainer Lucien Favre. Das fünftplatzierte Schalke bleibt 14 Punkte hinter Gladbach, das am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Wolfsburg noch näher an die Champions-League-Teilnahme herankäme. Gladbachs direkter Konkurrent um dem 3. Platz ist Bayer Leverkusen, das am Samstag zum Derby in Köln antritt. (si)

Erstellt: 24.04.2015, 23:42 Uhr

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