«Schwer zu glauben, aber ich gehe auf die 45 zu»

Welt-Schiedsrichter Howard Webb hat mit Brasilien 2014 die letzte WM vor Augen. Der Engländer spricht im Video über sein Alter, die Torlinien-Technologie und Rasierschaum auf dem Rasen.

Fit für Brasilien: Howard Webb trainiert beim Fifa-Sitz in Zürich für die WM.
Video: Sebastian Rieder

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Noch 77 Tage sind es bis zur WM in Brasilien. Wer das Eröffnungsspiel in São Paolo zwischen dem Gastgeber und Kroatien pfeifen wird, ist noch offen. Ein heisser Kandidat ist Howard Webb. Der kräftige Glatzkopf aus dem Norden Englands gehört als zweifacher Welt-Schiedsrichter (2010, 2013) zur Speerspitze seiner Zunft – einer Gilde, der er jedoch bald nicht mehr angehört.

Mit 42 Jahren hat er noch drei Jahre auf der Fifa-Bühne, dann gehört er zum alten Eisen. «Es ist nur schwer zu glauben, aber ich gehe auf die 45 zu», scherzt Webb an diesem Donnerstag am Fifa-Sitz in Zürich. Es fröstelt ihn beim Gedanken an seine letzte WM, aber als Schiedsrichter hat er gelernt, positiv zu denken. «Ich kann mir keinen besseren Ort als Brasilien für einen Abschied vorstellen», sagt Webb.

Er ist einer von 17 Schiedsrichtern, die sich für die WM empfohlen haben und diese Woche am Züriberg von Massimo Busacca noch einmal auf Herz und Nieren geprüft werden. Um heikle Situationen zu simulieren, organisierte der Schiedsrichter-Chef extra ein Training mit der U-21 des FC Zürich, und Busacca durfte mit Freude feststellen: Howard Webb ist auch als Senior um einiges schneller unterwegs als so mancher Junior.

Erstellt: 28.03.2014, 21:07 Uhr

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