Sind die Bayern schlechte Verlierer?

Die Niederlage in Dortmund und der Verlust der Tabellenspitze schlagen den Spielern des Rekordmeisters aus München schwer auf die Stimmung.

«Genug geredet»: Müller (v.) und Goalie Neuer verlassen geknickt das Feld in Dortmund.

«Genug geredet»: Müller (v.) und Goalie Neuer verlassen geknickt das Feld in Dortmund. Bild: AFP

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Selbst Philipp Lahm wollte nach dem 0:1 in Dortmund nicht mehr wohlerzogen und freundlich sein. Dass nun RB Leipzig anstelle des FC Bayern die Bundesliga anführt, kommentierte er mit beissendem Spott: «Das ist doch schön für die Liga. Das haben sich doch alle gewünscht.» Tatsächlich sind die Leipziger wohl die einzige Mannschaft in Deutschland, die in den gegnerischen Lagern noch mehr Ablehnung erfährt als die Münchner.

Dass er in der 68. Minute für Rafinha weichen musste, konnte oder wollte Lahm nicht verstehen. «Ich hatte keine Probleme. Da müssen sie den Trainer fragen, ich bin nicht für Ein- oder Auswechslungen zuständig. Es spielt keine Rolle, ob ich überrascht war oder nicht», so sein angesäuertes Votum.

Thomas Müller, zuletzt wegen seinen kritischen Worten über den sportlichen Wert von Länderspielen gegen Fussballzwerge wie San Marino in den Schlagzeilen, liess die wartenden Reporter stehen und bemerkte nur, er habe in den letzten Wochen schon genug geredet. Auch die ersten Worte des auffallend schlecht gelaunten Bayern-Trainers Carlo Ancelotti an der Pressekonferenz sprachen Bände. «Wir sind nicht glücklich», sagte der Italiener.

Das Webportal T-Online.de stellte derweil die Frage, ob die Bayern schlechte Verlierer seien – und die Süddeutsche Zeitung rief das «Ende der Unantastbarkeit» des Rekordmeisters aus. «Zunehmend müssen sie sich nun Fragen nach ihrem Offensivrezept gefallen lassen, in dem nicht selten eine überzeugende Strategie zu fehlen scheint», heisst es in der Analyse. (ak)

Erstellt: 20.11.2016, 11:26 Uhr

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