Skandal in Osnabrück – Gladbachs Steigerung

In Osnabrück wird die DFB-Pokal-Partie zwischen dem heimischen Drittligisten und Zweitligist Leipzig abgebrochen. Mönchengladbach steht in Runde 2.

Spielabbruch in Osnabrück: Schiedsrichter Martin Peterssen greift sich an den Kopf, nachem er getroffen worden ist. (10. August)

Spielabbruch in Osnabrück: Schiedsrichter Martin Peterssen greift sich an den Kopf, nachem er getroffen worden ist. (10. August) Bild: Friso Gentsch/Keystone

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Borussia Mönchengladbach übersteht die 1. Runde im deutschen Cup. Dank einer Steigerung nach der Pause schlägt die Mannschaft von Lucien Favre den Zweitligisten St. Pauli 4:1. Nach einer schwachen ersten Halbzeit lag der Favorit in Hamburg gegen den Aussenseiter 0:1 zurück. Dem Gegentreffer in der 33. Minute war ein Fehlpass von Granit Xhaka vorangegangen. Die zweiten 45 Minuten des ersten Pflichtspiels des Champions-League-Teilnehmers überforderten dann den Underdog. Innerhalb von knapp drei Minuten sorgten Lars Stindl (54.) und Ibrahima Traoré (56.) für die Wende.

Stindl, der in diesem Sommer von Hannover gekommen war, traf in der 67. Minute auch noch zum 3:1. Den Endstand besorgte der Belgier Thorgan Hazard, der in der 77. Minute Josip Drmic ersetzt hatte. Vom Schweizer Borussen-Quartett stand neben Xhaka und Drmic auch Yann Sommer in der Startformation. Nico Elvedi fehlte verletzungsbedingt.

Schiedsrichter als Opfer

In Osnabrück wurde die Partie zwischen dem heimischen Drittligisten und dem Zweitligisten Leipzig in der 71. Minute abgebrochen. Der Schiedsrichter Martin Petersen war kurz zuvor von einem aus dem Fansektor der Gastgeber geworfenen Feuerzeug am Kopf getroffen worden. Der Referee wurde später ins Spital gebracht. Eine Diagnose gab es zunächst nicht. Osnabrück führte zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 1:0. Schon nach 21 Sekunden hatte der Aussenseiter Fabio Coltorti, den Luzerner Keeper von Leipzig, bezwungen. Nun dürfte die Partie Forfait zu Gunsten der Gäste gewertet werden.

Hertha Berlin, dessen Mannschaftsbus am Sonntag beschossen worden war, überstand die 1. Cup-Runde trotz der skandalösen Begleitumstände. Die Berliner setzten sich mit Fabian Lustenberger und Valentin Stocker beim Zweitligisten Arminia Bielefeld dank Toren in der zweiten Halbzeit mit 2:0 durch. Bielefeld hatte letzte Saison als damaliger Drittligist den Cup-Halbfinal erreicht. (fal/si)

Erstellt: 10.08.2015, 22:49 Uhr

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