So geht der Verband im Fall FCZ vor

FCZ-Wiederholungstäter provozierten in Basel einen 10-minütigen Spielunterbruch. Präsident Ancillo Canepa rechnet mit einem Stadionverbot und einer saftigen Busse.

In Basel brennt der FCZ-Sektor.

In Basel brennt der FCZ-Sektor. Bild: Keystone

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Die FCZ-Chaoten wurden wieder einmal zu Wiederholungstätern. Das Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich musste am Sonntag während zehn Minuten unterbrochen werden, weil im Zürcher Sektor wieder einmal ein Feuerwerk mit Bengalos und Böller gezündet wurde.

Laut Recherchen von Tagesanzeiger.ch/Newsnet geht der Verband im Fall FCZ folgendermassen vor:

  • Die Swiss Football League erwartet demnächst den Rapport des Sicherheitsdelegierten.
  • Dann wird dieser an den Disziplinarrichter im Sicherheitswesen weitergeleitet.
  • Doch Dieter Caliezi ist nur berechtigt, Bussen bis zu 10'000 Franken auszusprechen.
  • Falls er sich für den Fall nicht zuständig fühlt, wird er das Dossier der Disziplinarkommission, der der ehemalige FCZ-Spieler Daniele Moro vorsteht, weiterleiten.
  • Die Disziplinarkommission hat dann vier Wochen Zeit, den Fall abschliessend zu beurteilen und allfällige Sanktionen auszusprechen.

Das Statement der Liga

Die Swiss Football League verurteilt das Abbrennen und Werfen von Feuerwerkskörpern aufs Schärfste. «Diese Aktionen sind nicht zu tolerieren und scharf zu verurteilen. Solch ein Fanverhalten fügt dem eigenem Verein, der Mannschaft und Tausenden von nicht beteiligten Fans einen grossen Schaden zu und lässt die Bilder eines tollen Fussballspiels verblassen», stellt Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League, gegenüber der Agentur Sportinformation unmissverständlich klar. Die fehlbaren Einzelpersonen müssen identifiziert, der Justiz zugefügt und mit einem mehrjährigen Stadienverbot belegt werden. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.04.2015, 10:29 Uhr

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