So verabschiedete sich Matthias Hüppi vom SRF

Am Sonntagabend moderierte der neue Präsident des FC St. Gallen sein letztes «sportpanorama». Der Abschied fiel ihm nicht leicht.

Matthias Hüppi verabschiedet sich von Kollegen, Zuschauern und auch Kritikern. Na dann: Alles Gute! Video: Tamedia mit Material von SRF

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Das wars. Vorbei ist die Zeit von Matthias Hüppi beim Schweizer Fernsehen. Nach 36 Jahren sucht er als Präsident vom FC St. Gallen eine neue Herausforderung. Davor stand am Sonntagabend seine letzte Moderation beim «sportpanorama» an, in der sich der 59-Jährige von Kollegen und Zuschauern verabschiedete.

Das beste aus Hüppis Karriere beim SRF. Quelle: SRF

Hüppi machte während der Sendung keinen Hehl daraus, dass ihm der Abschied schwer fällt. Und auch Studiogast Simon Ammann lobte den nun ehemaligen Moderator vom «sportpanorama». Spasseshalber schlug der Doppel-Olympiasieger Hüppi vor, Plätze zu tauschen, schliesslich habe Hüppi beim SRF so viel geleistet, dass auch der Skispringer ihm die Fragen stellen könnte. Ammann betonte schon bei der Begrüssung, dass er sich geehrt fühle, bei der letzten Sendung Hüppis dabei zu sein und verneigte sich bei der Verabschiedung. Er war direkt aus Engelberg angereist.

Ammann war an diesem Abend aber bei weitem nicht der einzige, der Hüppi noch einige schöne Worte auf dem Weg gab. Schwinger Jörg Abderhalden, SRF-Fussball-Experte Alain Sutter und Hüppis langjähriger Partner beim Ski-Weltcup Bernhard Russi wurden in Einspielern gezeigt und erschienen am Schluss sogar noch mit Blumen im Studio.

Blumen für Matthias Hüppi von Russi, Sutter und Abderhalden... Quelle: SRF

Weitere Sportler, die sich zu Wort meldeten: Carlo Janka, Pirmin Zurbriggen, Patrick Küng, Aksel Svindal, Didier Cuche, Bruno Kernen, Raphael Wicky, Marcel Hirscher und Stéphane Chapuisat.

... und schöne Worte von Carlo Janka & Co. Quelle: SRF.

Das letzte Wort gehörte dann dem sichtlich emotionalen Hüppi selbst. Er verabschiedete sich von Mitarbeitern hinter der Kamera, von Kollege Jann Billetter und den anwesenden Gästen Abderhalden, Sutter und Russi. Und er bedankte sich bei seinen Kritikern, denn ohne die hätte er nicht den breiten Rücken, den er als Präsident des FC St. Gallen wohl brauchen werde.

Die Zuschauer werden Hüppi vermissen. (Video: Tamedia/SDA) (mro)

Erstellt: 17.12.2017, 20:42 Uhr

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