Stocker fühlte sich in Basel unterfordert

Eine Aussage von Valentin Stocker, der in der kommenden Saison für den Bundesligisten Hertha BSC spielt, wirft ein schlechtes Licht auf die Super League.

«Ich sehe mich nicht als Königstransfer»: Valentin Stocker weiss, dass er sich in der Bundesliga beweisen muss.

«Ich sehe mich nicht als Königstransfer»: Valentin Stocker weiss, dass er sich in der Bundesliga beweisen muss. Bild: Keystone

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Ob er daheim in der Schweiz unterfordert gewesen sei, wollte die deutsche Boulevardzeitung «Bild» von Valentin Stocker wissen. Und der Nationalspieler, der von 2007 bis in diesem Frühjahr für den FC Basel spielte, antwortete: «Teilweise schon. Es ist normal, dass ich hier nicht immer das Maximum abrufen musste. Es gab in der Saison fünf bis acht Spiele auf Bundesliga-Niveau. In Deutschland musst du jede Woche von der ersten bis zur letzten Minute Vollgas geben.»

Das Abenteuer Bundesliga geht der Mittelfeldspieler mit viel Respekt an. «Ich sehe mich nicht als Königstransfer. Berlin und die Bundesliga sind eine riesige Herausforderung und ich hoffe, dass ich sie meistern werde» so sein Kommentar. Angst habe er nicht, aber Zweifel, dass es ihm gelingen wird, sich sofort anzupassen. «Ich werde meine Chance bekommen. Mir ist aber auch bewusst, dass ich diese nutzen muss. Den grössten Druck mache ich mir selbst.»

Über Stockers Ablösesumme haben der FCB und Hertha BSC Stillschweigen vereinbart. Sie dürfte aber bei rund 5 Millionen Euro gelegen haben. Das Salär des Neuzugangs aus der Schweiz soll bei 1,6 Millionen Euro im Jahr liegen. Ein Spitzenwert bei den Berlinern. (ak)

Erstellt: 28.05.2014, 11:03 Uhr

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