Tanz ums Champions-League-Geld

Rund 2,1 Millionen Euro könnten die Young Boys verdienen, wenn sie sich in der 3. Runde gegen Fenerbahçe durchsetzen und das Playoff schaffen. Und sollten die Berner die Gruppenspiele erreichen, würde der Geldregen auf die Young Boys niederprasseln.

Petkovic muss wegen Reklamierens auf der Tribüne Platz nehmen. (Keystone)

Petkovic muss wegen Reklamierens auf der Tribüne Platz nehmen. (Keystone)

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Die genauen Beträge wird die Uefa erst in einem Monat mitteilen können. 75 Prozent der Einnahmen, die aus Medienrechten und kommerziellen Verträgen erzielt werden, schüttet der europäische Fussballverband an die für die Champions League qualifizierten Vereine aus. Im vergangenen Jahr verbuchte der FCZ nach dem Erreichen der Gruppenspiele 10,7 Millionen Franken Einnahmen von der Uefa, bevor er das erste Gruppenspiel gespielt hatte.

Für das Spiel von morgen Mittwoch (20.15 Uhr, Stade de Suisse) rechnen die Young Boys laut dem Medienverantwortlichen Albert Staudenmann mit 22'000 Zuschauern. «Wir erwarten nicht sehr viele Zuschauer aus der Türkei, aber dafür mit zahlreichen Anhängern von Fenerbahçe aus dem süddeutschen Raum und der Schweiz», sagt Staudenmann. Die Eingangskontrollen werden etwas ausführlicher sein als bei einem Super-League-Spiel. Es empfiehlt sich also, frühzeitig vor dem Stadion zu sein.

Trainer Petkovic auf der Tribüne

YB-Trainer Vladimir Petkovic muss im Heimspiel eine Sperre absitzen, die er sich beim letzten Europacup-Spiel gegen Athletic Bilbao vor einem Jahr geholt hatte, als er nach der 0:2-Niederlage vehement gegen das Schiedsrichtertrio reklamierte. Petkovic muss das Spiel auf der Tribüne verfolgen. Das Sagen auf der Bank und während der Pause hat Assistent Erminio Piserchia. Gesperrt ist auch Goalie Marco Wölfli. Für ihn steht, wie gegen Thun, der 19-jährige Roman Bürki im Tor.

Erstellt: 27.07.2010, 10:54 Uhr

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