Trotz Skandal-Lager: Effenberg darf bleiben

Profis, die ihre Genitalien präsentieren und in den Hotelgang pinkeln. So soll das Trainingslager des SC Paderborn ausgesehen haben. Trainer Effenberg darf trotzdem bleiben.

Im Gegenwind: Paderborn-Trainer Stefan Effenberg.

Im Gegenwind: Paderborn-Trainer Stefan Effenberg. Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Stürmer Nick Proschwitz muss den SC Paderborn verlassen. Aber Trainer Stefan Effenberg darf bleiben. So sieht das Ergebnis einer Krisensitzung beim deutschen Zweitligisten aus, meldet «Bild».

Proschwitz wird vorgeworfen, einer Mitarbeiterin der Sportagentur, die das Trainingslager der Paderborner organisiert hat, sein Geschlechtsteil präsentiert zu haben. Effenberg kam als Trainer zudem unter Druck, weil seine Spieler schon zuvor in den Hotelgang uriniert haben sollen. Ausserdem beklagten sich die Berner Young Boys, die Deutschen hätten für sie reservierte Fahrräder benutzt.

Fünf Stunden soll heute die Krisensitzung in Paderborn gedauert haben. Danach stand fest: Proschwitz fliegt, Effe bleibt. Zumindest vorerst. Die Paderborner stecken nämlich weiterhin tief im Abstiegsstrudel. (fra)

Erstellt: 25.01.2016, 18:04 Uhr

Artikel zum Thema

Stolpert auch Effenberg über die verhängnisvolle Affäre?

Ist die Trainerkarriere von Stefan Effenberg vorbei, bevor sie richtig begonnen hat? Der Penisskandal beim SC Paderborn zieht nach der Entlassung eines Stürmers weitere Kreise. Mehr...

Penisaffäre: Yakins Ex-Stürmer gefeuert

Der Eklat bei Bundesligaabsteiger SC Paderborn stellt auch Trainer Stefan Effenberg, dem Champions-League-Sieger unter Ottmar Hitzfeld bei den Bayern, kein gutes Zeugnis aus. Mehr...

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Weiterbildung

Lohncheck in Pflegeberufen

Qualifiziertes Pflegepersonal ist rar. Eine Pflegeinitiative setzt sich darum für höhere Löhne ein.

Blogs

Sweet Home 10 Stylingideen aus dem Landhaus

Mamablog «Beim ersten Kind ist der Druck immens»

Die Welt in Bildern

Wo die Toten ruhen: Anlässlich des Feiertags Eid al-Fitr besuchen Muslime den Friedhof von Nadschaf im Irak, der mit 5 Millionen begrabenen Menschen als grösster der Welt gilt. (16. Juni 2017)
(Bild: Alaa Al-Marjani ) Mehr...