Weltmeister stürmt deutsche Charts

Lukas Podolski lässt seine Liebe zu Köln in einem Song verewigen. Dieser findet grossen Anklang – und weckt Erinnerungen an Kurioses.

In Deutschland ein Hit: Lukas Podolski macht bei der Köln-Hymne «Liebe deine Stadt» mit. Video: Tamedia/AFP.

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Er ist der Stolz der Stadt: Lukas Podolski, der Weltmeister mit 129 Länderspielen, Stationen bei renommierten Clubs wie Bayern München, Arsenal oder Inter Mailand, aktuell bei Galatasaray Istanbul. Richtig glücklich geworden ist der «kölsche Jung» aber nur bei seinem FC.

Auch als Köln 2004 in die 2. Bundesliga abstieg, blieb Podolski dem Verein treu, seinen Wechsel zu den Bayern beim erneuten Abstieg zwei Jahre später nahm ihm keiner übel. Umso mehr wurde «Prinz Poldi» gefeiert, als er 2009 zu seinem Herzensclub zurückkehrte und dort weitere drei Jahre spielte, bis er nach London wechselte.

Wie sehr der 31-Jährige seine Heimatstadt im Herzen trägt, zeigt er jetzt in einem Song, bei dem er mitwirkt. Zwar sagt er im ganzen Track nur drei Worte, diese wurden dafür gleich als Titel verwendet: «Liebe deine Stadt.» Damit verhalf er dem Rapper Mo-Torres und der Band Cat Ballou dazu, dass der Song gemäss dem Chartermittler GFK Entertainment am Wochenende zum meistheruntergeladenen Track Deutschlands wurde.

Falls Sie jetzt denken: «Köln und Musik, da war doch was?» Richtig, vor beinahe 20 Jahren wirkte der Torjäger und damalige FC-Ikone Toni Polster in einem Song mit, der sofort Kultstatus erlangte.

Kult: Toni Polsters Song «Toni, lass es polstern». Video: Youtube.

Der ganz grosse Erfolg blieb dort aber aus. Einzig in Österreich schaffte es «Toni, lass es polstern» in die Charts, allerdings kam er nie über den zwölften Platz hinaus. Für seinen Auftritt mit der Band «Fabulöse Thekenschlampen» wurde dem Torjäger mit einer Geldstrafe und Abmahnung gedroht – weil laut Lizenzspielervertrag Privatauftritte nicht verboten werden durften, blieb es aber bei der Drohung.

Und da war ja noch der Ohrwurm von Jürgen Milski, einem kölner Moderator und Schlagersänger. Auch dort war Podolski im Mittelpunkt. Zwar singt der Fussballer nicht mit, dafür liefert er gleich den Songtitel: Lu Lu Lu Lukas Podolski.

(fas/sda)

Erstellt: 07.12.2016, 14:58 Uhr

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