Wer ersetzt Behrami beim Finale?

Die Schweiz muss in den Entscheidungsspielen um die WM-Qualifikation auf ihren Kämpfer verzichten. Es stehen drei Alternativen zur Verfügung.

Valon Behramis Grätschen fehlen der Schweizer Nationalmannschaft gegen Ungarn und Portugal.

Valon Behramis Grätschen fehlen der Schweizer Nationalmannschaft gegen Ungarn und Portugal. Bild: Keystone

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Eigentlich ist Valon Behrami im Schweizer Nationalteam nicht zu ersetzen. Sein Einsatz und seine Laufbereitschaft in jedem Länderspiel sind vorbildlich und mitreissend. Dennoch wird Vladimir Petkovic eine Alternative für den verletzten Mittelfeldpuncher finden müssen. Dafür kommen primär folgende drei Spieler infrage.

Fabian Frei, Mainz 05

Zweifelsohne der Erfahrenste aus dem Kreis und das nicht nur altersbedingt. Er hat am meisten Länderspiele (10) und als Einziger auch schon ein Tor erzielt. Im Gegensatz zu Freuler und Zakaria spielte der 28-Jährige schon Champions League und kennt somit Duelle gegen hochkarätige Gegner. Ausserdem spricht für Frei seine Polyvalenz, er kann offensive wie defensive Aufgaben übernehmen, ist zweikampf- und abschlussstark.

Bei den Mainzern ist er eine feste Grösse im zentralen Mittelfeld, spielte in dieser Saison wie Freuler in sechs von sieben Meisterschaftspartien von Beginn an.

Denis Zakaria, Borussia Mönchengladbach

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich der 20-Jährige in der Bundesliga durchsetzen konnte. Obwohl er erst auf die aktuelle Saison hin verpflichtet wurde, kam er in allen sieben Bundesliga-Partien zum Einsatz, erzielte bereits einen Treffer und bereitete ein Tor vor. Gladbach-Manager Max Eberl bezeichnete den Genfer als «robust, dynamisch und zweikampfstark, er kann unglaubliches Tempo aufnehmen». Attribute, die gegen Ungarn und Portugal sehr wertvoll sein können und diejenigen von Stratege Granit Xhaka gut ergänzen würden.

Seine Geschwindigkeit im Umschaltspiel könnte insbesondere gegen Portugal für ihn sprechen – bereits im Hinspiel überliessen die Schweizer dem Favoriten viele Spielanteile und griffen über schnelle Transitionen an.

Remo Freuler, Atalanta Bergamo

Wohl die offensivste der drei Alternativen. Ersetzte bereits beim 3:0 gegen Andorra Behrami, harmonierte dort mit Xhaka, so gut es im St. Galler Schwimmbad ging. Allerdings sind Ungarn und Portugal ein anderes Kaliber als die Nummer 144 der Welt.

In der aktuellen Serie-A-Saison stand der 25-Jährige in sechs von sieben Partien von Beginn an auf dem Platz, fünfmal spielte er durch – zuletzt beim 2:2 gegen Juventus Turin. Eine Woche zuvor schoss der Rechtsfuss gegen Fiorentina mit dem 1:1-Ausgleich in der Nachspielzeit sein bisher einziges Saisontor.

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(fas)

Erstellt: 04.10.2017, 17:16 Uhr

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