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Allein gegen die Fifa

Whistleblowerin Phaedra Almajid hat der Fifa-Ethikkommission brisante Informationen über die WM-Vergabe an Katar übermittelt. Ihr Leben hat sich dadurch radikal verändert.

«Ich musste erzählen, was ich mitbekommen hatte»: Phaedra Almajid im Interview mit dem Sender Sky News.
«Ich musste erzählen, was ich mitbekommen hatte»: Phaedra Almajid im Interview mit dem Sender Sky News.
Screenshot Sky News

Der Kampf für die Wahrheit hat Phaedra Almajid zweimal Pech gebracht. Das erste Mal vor vier Jahren. Nach der WM-Vergabe bezichtigte die Mitarbeiterin des katarischen Bewerbungskomitees ihren Arbeitgeber öffentlich der Korruption und kündigte.

Wenig später distanzierte sich Almajid in einer eidesstattlichen Versicherung von den Vorwürfen. Auf einer eigens eingerichteten Webseite schrieb die Amerikanerin: «Ich habe gelogen». Häme und Kritik prasselten auf sie ein, ihre Glaubwürdigkeit war zerstört. Kurz darauf stand das FBI vor ihrer Tür, wie sie dem TV-Sender Sky News jetzt erzählte. Ihre Sicherheit sei in Gefahr, sagten die Beamten.

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