An die Grenzen gestossen

Der FC Porto war für Basel eine zu grosse Hürde.

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Es war weniger ein jähes Ende als eines mit Ansage. Schon im Hinspiel im St.-Jakob-Park hatte sich abgezeichnet, dass der FC Porto eine zu grosse Hürde darstellt, und dies bewahrheitete sich beim gestrigen 0:4. Auszuscheiden gegen ein Team dieses Formats, gegen eine der spielstärksten Mannschaften im europäischen Fussball, ist keine Schmach. Aber sie hat dem FCB doch seine Grenzen aufgezeigt.

Schmälern soll sie gleichwohl nicht, was der FCB auch in dieser Saison international wieder erreicht hat. Erst zum zweiten Mal erreichte er den Champions-League-Achtelfinal, dafür hatte er sich in einer Gruppe mit Real Madrid und Liverpool durchgesetzt. Ihm ist es dort gelungen, den nächsten englischen Gegner zu eliminieren, zuerst mit einem 1:0-Heimsieg, dann mit einem 1:1 an der Anfield Road. 105 Millionen Franken haben die Basler 2014 umgesetzt, zu einem schönen Teil kommt diese Schweizer Rekordsumme von der Uefa. Brosamen sind diese 105 Millionen Franken aber verglichen mit dem, was jeweils für Liverpool abfällt.

Zur Selbstverständlichkeit ist es geworden, dass der FCB Werbung für den hiesigen Fussball betreibt, jedoch lassen sich die Regeln des Marktes nun einmal nur bis zu einem gewissen Grad aushebeln. Das hat sich gestern gezeigt wie beim 0:7 gegen Bayern München vor drei Jahren. Die Basler wachsen regelmässig über sich hinaus, weil sie eine Willensstärke auszeichnet, die unerreicht ist. Niemand lebt sie besser vor als Marco Streller. Will der FCB einmal den Traum wahrmachen und weiterkommen als in den Achtelfinal, braucht er noch mehr Streller. Jedoch hat er in drei Monaten einen weniger.

Erstellt: 10.03.2015, 23:16 Uhr

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