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An Russland soll ein Exempel statuiert werden

Unsere Leser haben eine eindeutige Meinung, ob Russland die Fussball-WM entzogen werden soll. Nur in einem Punkt sind sie sich uneinig.

War jahrelang kein Zufall: Russische Dreifachsieger an Olympischen Spielen.
War jahrelang kein Zufall: Russische Dreifachsieger an Olympischen Spielen.
Lucy Nicholson, Reuters

Vor zwei Wochen fragten wir unsere Leser im Rahmen einer Umfrage unter anderem, ob Russland die Fussball-WM 2018 entzogen werden sollte. Schliesslich wurde kürzlich der ganzen Welt vor Augen geführt, wie dreist die Russen jahrelang dopten und sich somit einen unfairen Vorteil verschaffen konnten – mit staatlicher Hilfe, wohlgemerkt.

Deshalb überrascht es kaum, dass fast 75 Prozent aller Teilnehmer sich dafür aussprachen, dass der Fussball dem Beispiel aus dem Bobsport folgt und seine Weltmeisterschaft nicht in Russland austrägt. Dieses Szenario wurde zuletzt in den Medien zwar diskutiert, gilt aber als unwahrscheinlich.

Ohnehin sind unsere Leser der Meinung, dass Russland härter bestraft werden müsste. Mehr als die Hälfte findet, an Russland sollte ein Exempel statuiert werden. Aber: Immerhin 10 Prozent glauben an eine Unschuld der Russen – und somit an eine vom Westen orchestrierte Schmutzkampagne.

Ein Grossteil denkt aber auch, dass Russland bei weitem nicht der einzige Sündenbock ist – gerade mal sieben Prozent glauben nicht daran. Meistgenannt werden China und die USA, gefolgt von Jamaika. Ob die Befragten daran glauben, dass insbesondere Sprintstars wie Usain Bolt vom Staat gedeckt werden? An fünfter Stelle der verdächtigten Länder kommt übrigens die Schweiz.

Mittlerweile wird sogar in Betracht gezogen, dass Russland an der WM 2018 bevorzugt wird. In welcher Form auch immer. Dies, weil sonst Unruhe in der Bevölkerung während des Turniers befürchtet wird. Aber braucht es eine solche Hilfe überhaupt? Da sind sich unsere Leser erstmals uneinig. Nur eine knappe Mehrheit beantwortete die Frage, ob Goldmedaillen das Ansehen eines Landes in der Welt verbessern, mit Ja.

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