Der Rasputin des Schweizer Fussballs

Noch immer spaltet der ehemalige GC-Trainer, Sportchef und Manager Erich Vogel die Fussballwelt in Freund und Feind.

Umstrittene Figur der Zürcher Fussballwelt: Erich Vogel. Foto: Sabina Bobst

Umstrittene Figur der Zürcher Fussballwelt: Erich Vogel. Foto: Sabina Bobst

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Mehr als Fussball interessiert ihn nur die Psychologie. Bei unserem Treffen legt Erich Vogel einen Ordner auf den Beizentisch: «Die Psyche des Menschen», unterteilt in 13 Kapitel und 78 Unterkapitel. Darin eingereiht alles, was er über den Menschen zu wissen glaubt, gelernt im Fussball, gelesen in der Fachliteratur. Die Essenz jedes Buchs, das er in den vergangenen 30 Jahren mit Leuchtstiften markiert hat: dunkelrot das Wichtigste, orange und gelb für die zweite und dritte Priorität, violett das Widersprüchliche und grün – nein, da ist er definitiv anderer­ Meinung!

Wir haben uns am frühen Nachmittag am Fuss des Uetlibergs in der Nähe seines Wohnorts getroffen. Der Leuen, sein Stammlokal, ist an diesem Montag geschlossen, die Waldesruh öffnet erst um 17 Uhr, und so ist er auf der Suche nach einer Lokalität in seinem SUV ­immer hektischer durch den verkehrsberuhigten Vorort gekurvt. Hat den ­Wagen nach einem Geistesblitz – der Frohsinn! – um 180 Grad gewendet, am Manöver konnte ihn auch eine dicke Sicherheitslinie nicht hindern.

Aber die Idee war gut, jetzt sitzen wir bei einem Glas Schorle als einzige Gäste im Frohsinn, und Erich Vogel referiert über die Psyche des Menschen – so laut, dass auch die Bedienung immer wieder den Kopf dreht. Der Unterschied zwischen Bauch- und Kopfentscheid interessiert auch sie. Er selbst hat oft aus dem Bauch heraus entschieden, meist will er dabei richtig gelegen haben, nur selten habe er sich bei der Anstellung eines Trainers getäuscht: 1992 bei Leo Beenhakker etwa, dem holländischen Meistertrainer. Seine Frau hatte ihn vor diesem arroganten Fussballlehrer gewarnt. Und dann zeigte es sich, dass der Holländer nicht einmal das Reglement kannte und im Ungewissen war, ob GC ein Remis im letzten Spiel in Bern reichen würde, um der Abstiegsrunde zu entgehen. Er trieb das Team zur Offensive, und prompt kassierte es in den Schlussminuten jenes Gegentor, das GC in die Abstiegsrunde führte.

Einmal in Fahrt, ist er kaum zu bremsen

Sie sind schwer zu glauben, solche Geschichten, aber noch schwieriger ist es, Vogel zu unterbrechen. Speziell dann nicht, wenn er über seine Erfolge und Diplome berichtet mit GC, Xamax, Basel, dem FC Zürich, bei seinen Trainerkursen und technischen Analysen für die Fifa in Afrika, Südamerika, der Karibik, den unentdeckten Talenten in der zweiten Liga Nigerias. Einst hatte er an der Sorbonne in Paris studiert (Soziologie, französische Literatur), an der Uni Zürich (deutsche Literatur, Theater, klinische Psychologie), bis er sich vor einem halben Jahrhundert ganz dem Fussball verschrieb. So viel schon hat er erlebt seither, so viel behauptet, so viel Freund und (mehr noch) Feind geschaffen, wenn er schmeichelte oder aneckte, weil er anderen den Eindruck gab, dass er allein etwas vom Fussball verstehe. Er hält sich nicht für einen Engel, aber die meisten anderen für Bengel. Und wenn man an einer seiner Geschichten zu zweifeln beginnt, ist er schon bei der nächsten.

Man wird sich folglich darauf beschränken müssen, ihm dann ins Wort zu fallen, wenn man selber zum grünen Leuchtstift greifen will: Vogels Behauptung, dass Lorenz Erni, der Zürcher ­Staranwalt als Strafverteidiger für ihn nicht infrage gekommen war, weil er 1000 Franken pro Stunde verlangt? Erni verrechnet seinen Klienten zwischen 300 und 500 Franken die Stunde. Dass er Murat Yakin nicht schon 2012 zu GC holen wollte, obwohl er ihn damals als vielversprechendsten Trainer der Schweiz bezeichnete? Man hat es anders in Erinnerung.

Der Unterschied ­zwischen Bauch- und Kopfentscheid interessiert ihn bis heute brennend.

Die Qualitätsunterschiede zwischen Bauch- und Kopfentscheidungen interessieren ihn bis heute brennend, dazu liest er gerade Daniel Kahnemanns Buch «Schnelles Denken, langsames Denken». Danach wird er mit seinen Leuchtstiften Elisabeth Wehlings Buch «Politisches Framing» angehen. Die deutsche Forscherin an der Universität Berkeley hat nachgewiesen, dass unser Hirn Nachrichten reflexartig in bekannte Bezugsrahmen einordnet und dass Emotionen, Hoffnungs- und Bedrohungsbilder dabei weit wichtiger sind als Fakten. Ihm selber geht es nicht anders. Wenn es um seine Rolle geht, dann wird im GC-Umfeld gleich das Framing des Rasputin aktiviert: der Berater, der im Hintergrund die Fäden zieht, aber selber keine Verantwortung übernimmt. Damit schadet er jedem, der auf ihn hört. Der Traditionsclub hat ihn deshalb zu einer Drehtürenfigur gemacht: oft rein durch die Vordertür (Trainer, Sportchef, Vizepräsident), oft raus durch die Vordertür, weil er im Verein zu viel Unfrieden stiftete. Dann wieder rein durch die Hintertür als Berater, Einflüsterer, der zwei der drei Grossaktionären nahesteht (Heinz Spross, Peter Stüber) und mit ihm Verbündete im Club platziert. Und schliesslich zu Jahresbeginn raus durch die Hintertür.

Aber jetzt steht GC wieder vor einem Umbruch. Werner Spross, einer der drei Hauptaktionäre, will sich als Geldgeber zurückziehen, Gespräche über die neue Eigentümerstruktur sind im Gange. Wenn man Erich Vogel nach seiner Meinung fragen wird, wird er sie kundtun. Er telefonierte schon mit Spross’ Onkel einmal pro Monat, jeweils um vier Uhr morgens musste er sich bei ihm melden. Rief er zwei Minuten zu spät an, hängte der Gartenbauunternehmer auf und befahl, sich am nächsten Tag pünktlich zu melden. Der zweite Grossaktionär Peter Stüber ist über die Zukunft dieses Clubs unentschlossen. Er war einst Klassenkamerad Vogels in der kantonalen Handelsschule an der Rämistrasse, nach einem Jahr trennten sich ihre Wege: Der Sohn des erfolgreichen Mercedes-Importeurs wurde vom Vater in eine Privatschule gesteckt, wo er die Matura machte, zum Nachfolger in der Firma wurde und als Präsident des Tonhalle-Orchesters später auch zu einer wichtigen Figur im Zürcher Kulturleben. Stüber ist als Autoimporteur in der Luxusklasse und Konzertliebhaber sehr auf Harmonie bedacht, ein Rasputin an seiner Seite passt nicht zu diesem Bild.

Der GC-Club als sozialer Aufstieg

Man wird Erich Vogel kein übertriebenes Bedürfnis nach Harmonie nachsagen. Sein Vater war Metzgermeister an der Gasometerstrasse im Zürcher Industriequartier und auch keiner, der lange fackelte. Als sein Sohn wie alle seine fussballbegeisterten Schulfreunde zum FC Zürich wollte, schleuste er ihn gegen dessen Willen über einen Bekannten zum vornehmeren Grasshoppers Club ein. Es sollte dessen sozialen Aufstieg anbahnen. Noch wichtiger war ihm, dass der Sohn die Metzgerei übernehmen und ausbauen sollte. Als der sich weigerte und seiner Abschätzung über das Metzgergewerbe freien Lauf liess («ein Sch…beruf»), verpasste ihm der Vater – einst Schwinger – eine so kräftige Ohrfeige, dass es den Bub den Flur ­entlangschleuderte.

Man sieht diesen Jungen sich aufrappeln, die Kleider zurechtzupfen und wird folglich auch über Resilienz sprechen müssen, wenn man seinen Lebensweg beschreibt. Erich Vogel stand als Jugendlicher und Erwachsener meist rascher auf, als er zu Boden gegangen war, und blieb danach dem Widersacher nichts schuldig. Noch als Kleiner nahm er sich nachts im Bett vor, es dem Vater dereinst heimzuzahlen. Als sich nach dem Tod der Mutter endlich die Gelegenheit bot, war der Vater alt und krank. An Rache war nicht mehr zu denken, er nahm sich bei seinen Besuchen alle 14 Tage vor, nett zu sein – es gelang ihm jedes zweite Mal.

Manipulation und Intrige handelt Vogel in seinem Ordner unter «Motivation» ab.

Aber den Metzgerberuf mag er noch immer nicht. Als kürzlich auf der Leinwand im Kino Xenix während zwei Minuten eine Kuh geschlachtet wurde, konnte er nicht hinsehen und hat danach das Trockenfleisch zu Hause weggeräumt. So viel Feinfühligkeit hätte man dem Rasputin in Zürichs Fussballwelt nicht zugetraut. Manipulation und Intrige gehören zu seinem Instrumentarium, gemäss eigener Aussage auch die Lüge. Dieses Etikett hängt ihm an, seit er in einer Studie mit dunkelrotem Leuchtstift markiert hat, dass der Mensch täglich rund 50-mal nicht die Wahrheit sagt, und die Erkenntnis lauthals kundtat. Aber da sind Notlügen, Höflichkeiten, Ausreden mitgezählt und auch der notorische Hang des Menschen, die eigene Rolle besser darzustellen, als sie war – es ist folglich keine Eigenart dieses Rasputin. Manipulation und Intrige schon eher, die handelt er in Kapitel 5 seines ­Ordners unter «Motivation» ab. Sie sind aus seiner Sicht zulässig, wenn sie der ­Sache dienen. Die Gegner meinen: seiner Sache.

Die Voraussetzungen dazu sind in Kapitel 7 seines Ordners dargelegt: Möglichst viel Information – Kommunikation. Man wird ihn folglich auch bei der Talentsichtung an einem Juniorenspiel des FC Männedorf antreffen. Hört er von einem Supertalent beim FC Basserdorf, so steht er am Samstagmorgen auch bei Regen am Spielfeldrand des FC Rümlang und sieht zu, wie sich der Achtjährige mit madegassischen Wurzeln auf dem nassen Rasen im Piccoloturnier bewährt im Spiel drei gegen drei, vier gegen vier, fünf gegen fünf. Bewährt er sich, wird man ihn früh erfassen müssen, dreimal die Woche Training bei seinem Verein, dreimal bei GC.

So beweglich und sensitiv wie selbstfahrende Autos

Vogel ist überzeugt, dass einer fortan so intensiv wird trainieren müssen, wenn er jene Ballfertigkeit und kognitive Beweglichkeit (Kapitel 6) haben soll, die man künftig im Spiel elf gegen elf braucht. Da müssen Netzwerker her, so beweglich und sensitiv auf alle Seiten hin wie selbstfahrende Autos. So geschickt im Umgang mit dem Ball, dass sie nicht mehr nach unten schauen, sondern das ganze Spielfeld im Blick haben. Dass Valon Behrami nicht mehr der Richtige in der Nationalmannschaft ist, will Vogel schon ein paar Wochen vor Coach Vladimir Petkovic gemerkt haben, als er sah, wie dieser Spieler an der WM in Russland bloss noch Sicherheitspässe zum nächststehenden Verteidiger spielte. Und dass im Vorteil ist, wessen Goalie als elfter Mann in diesem Netzwerk mitspielt, minderte seine Überraschung, als Sions letzter Mann im Eröffnungsspiel ein Tor aus 80 Meter Distanz kassierte, weil er als potenzieller Mitspieler mitten auf dem Feld stand: «Das gehört dazu. Man wird einzig klären müssen, wie viele Gegentore pro Saison einem ein mitspielender Goalie wert ist. Eines? Zwei?»

Was macht diesen Experten zur Reizfigur? Es ist sein harter Blick auf andere, vorab auf jene, die gegen ihn sind. Es gibt keinen Gegner, über den er nicht wüste Geschichten zu erzählen weiss. Einiges mag stimmen, aber im Unterschied zu einem Gerichtsverfahren fehlen die entlastenden Momente. Mit der aktuellen GC-Führung hat er sich im Hinblick auf die Abstimmung im November über den Stadionneubau auf einen Burgfrieden geeinigt. Sollte er nichts nützen und muss ein neues Projekt her, mit einem neuen Investor: Er wird wieder nach Geldgebern suchen – selbst wenn er beim Eröffnungsspiel neunzigjährig sein sollte.


Bildstrecke: Der Prozess gegen Erich Vogel


Vorderhand steht Erich Vogel in Spross’scher Manier noch jeden Morgen in aller Herrgottsfrühe auf. Und joggt selbst in der Sommerhitze unbeirrt. Wenns sein muss auch kurz vor dem Mittag, damit man sich auch an die Hitze gewöhnt. Alkohol trinkt er kaum mehr, seit er gelesen hat, dass der Nutzen des täglichen Rotweinglases ein Märchen sei. Stattdessen isst er Salat und trinkt Wasser, überhaupt wird die Ernährung immer wichtiger, gerade bei jungen Spielern, «früher assen wir vor einem Spiel ein grosses Stück Fleisch mit Kartoffelstock, all dies bleibt stundenlang unverdaut.»

Das Trainer-Duo des Grasshopper Clubs im August 1973: Erich Vogel (l.) und Istvan Szabo. Foto: Keystone

Sicher ist es auch die List, die ihm viele nicht verzeihen, wenn sie merken, dass sie darauf hereingefallen sind. Vogel erzählt ein Müsterchen aus der Frühzeit, als er in den 60er-Jahren Trainer der erfolgreichsten GC-Juniorenmannschaft war. Er wollte einen Spieler unbedingt bei sich im Club haben, dem aber der soziale Hintergrund fehlte. Der damalige Zentralpräsident Walter Schoeller war ein konservativer Grandseigneur aus dem Wille-Clan, der Tennis noch in langen weissen Hosen mit Bügelfalten spielte. Er segnete jede Aufnahme in den Club persönlich ab. War der Vater bloss Maler und nicht Malermeister, so war ein Aufnahmekandidat chancenlos. Schoeller liess sich im Sitzungslokal jeweils das Telefonbuch bringen, um die soziale Herkunft eines Bewerbers abzuklären. Als einst die Aufnahme von Vogels Wunschspielers traktandiert war, steckte dieser dem ­Kellner 20 Franken zu, damit er die entscheidende Seite aus dem Telefonbuch heraustrennte. Schoeller fand nichts und nahm den Knaben auf, der es später bis in die erste Mannschaft brachte.

Tägliches Training in der Gefängniszelle

Bloss einmal funktionierte diese Strategie nicht, weil die Gegenseite schlauer war als er. Vogel beriet 2010 einen Spielervermittler, der ihm Geld schuldig war, den nötigen Cash nicht hatte, aber über belastendes Material gegen den damaligen YB-Sportchef Fredy Bickel verfügte und diesen damit erpressen wollte. Vogel riet von der Erpressung ab, diskutierte aber mit dem Spielervermittler, wie er bei Bickel eine Anstellung erwirken könnte. Dies qualifizierte das Gericht als Gehilfenschaft zur versuchten Erpressung, weil die Anstellung unter dem Druck erfolgen sollte, ansonsten das belastende Material zu veröffentlichen. Der Zürcher Anwalt versteckte beim Gespräch im Sitzungsraum an der Zürcher Bahnhofstrasse ein Mikrofon in einer Blumenschale, die Polizei hörte im Nebenraum mit und verhaftete die beiden gleich im Anschluss an die Sitzung. Die darauffolgende 20-tägige Untersuchungshaft nahm Vogel als mentales und körperliches Training: «Ich trainierte in der Zelle täglich.»

Er ist eben kein Rechts-, sondern ein Fussballexperte. In diesem Bereich wird man an seinem Sachverstand nicht zweifeln, denn zum fussballerischen Wissen kommen der Ordner über Psychologie und eine Leidenschaft fürs Theater. So hält er mentale Stärke und ­Sozialkompetenz eines Spielers für genauso wichtig wie balltechnische Fertigkeiten. Die sieht man einem Spieler nicht an, deshalb hat Vogel ein Netzwerk, wo er sich erkundigen kann: Macht ein Spieler die Mitspieler stark, oder schwächt er sie? Ist er Mitläufer oder Leader? Und dann erzählt er vom legendären GC-Stürmerduo Moldovan-Türkyilmaz. Dass ihm Moldovan stets in den Ohren lag, er solle Türkyilmaz endlich anmahnen, mannschaftsdienlicher zu spielen. Und dass acht von zehn Penaltys, die gegen Türkyilmaz gepfiffen wurden, herausgeschunden waren.

Die Leute lieben Dramen und Komödien

Mit seiner Leidenschaft fürs Theater weiss er, dass die Leute auf dem Spielfeld und daneben Dramen und Komödien lieben. Wie das aktuelle Theater um GC: ein Präsident aus Langenthal, der mit dem Zürcher Traditionsclub den Eintritt in die Metropole geschafft hat, aber mit der Mannschaft regelmässig im Abstiegskampf steckt. Gegen ihn der Neffe eines Gartenbauunternehmers und, unentschieden zwischen beiden Lagern, der Sohn eines Autoimporteurs. Gemeinsam könnten sie den erfolglosen Präsidenten entmachten, aber dafür dürften sie den Konflikt nicht scheuen. Wenn sie durchkämen, würden sie ihn um seine Meinung fragen. Natürlich wüsste er noch immer, wie es gemacht werden sollte. Aber er wird keine Funktion mehr haben – weder als Rasputin noch als Vizepräsident.

(Redaktion Tamedia)

Erstellt: 15.09.2018, 16:25 Uhr

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In Zahlen

7
Erich Vogel war zwischen 1964 und 2013 als Trainer, Sportchef und Ausbildner bei insgesamt sieben Schweizer ­Fussballclubs tätig sowie für die Fifa,den Schweizer Fussballverband (U-21) und Zimbabwe.

90
2014 verurteilte das Zürcher Bezirksgericht Erich Vogel zu 90 Tagessätzen à 150 Franken bedingt. Er hatte mit Druck auf den YB-Sportchef versucht, die Anstellung eines Agenten zu erwirken, der ihm Geld schuldete.

105
Die 105 Millionen für den Bau des neuen Zürcher Fussballstadions werden privat finanziert, wenn die Stadt dafür auf einen jährlichen Baurechtszins verzichtet. Am 15. November wird darüber abgestimmt. (red)

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