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«Wir haben uns vor dem Goal nur kurz angelächelt»

Hoarau und Sulejmani sichern YB nicht nur den Sieg im Spitzenkampf, sondern auch die Tabellenführung. Für beide Berner war das Spiel eine Erlösung.

Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau jubeln nach dem 2:0-Sieg im Spitzenspiel gegen den FC Basel.
Miralem Sulejmani und Guillaume Hoarau jubeln nach dem 2:0-Sieg im Spitzenspiel gegen den FC Basel.
Urs Lindt/freshfocus
Hoarau avanciert zum Mann des Spiels. Bei seinem Treffer zum 2:0-Endstand (im Bild) steht er gerade einmal zwölf Sekunden auf dem Feld.
Hoarau avanciert zum Mann des Spiels. Bei seinem Treffer zum 2:0-Endstand (im Bild) steht er gerade einmal zwölf Sekunden auf dem Feld.
Marc Schumacher/freshfocus
Debüt misslungen: Der neue Sion-Trainer Ricardo Dionisio muss in seiner ersten Partie als Verlierer vom Platz.
Debüt misslungen: Der neue Sion-Trainer Ricardo Dionisio muss in seiner ersten Partie als Verlierer vom Platz.
Claudio de Capitani/freshfocus
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Er startet etwas aus dem Hinterhalt. Er schleicht sich nach vorne. Er versenkt den präzisen Freistoss im Tor. Guillaume Hoarau brauchte nach seiner Einwechslung nur zwölf Sekunden, um den Spitzenkampf gegen Basel zu entscheiden und YB die Tabellenführung zu sichern.

Dieser Treffer muss für Hoarau eine Erlösung gewesen sein. Für den Torschützenkönig der letzten Saison war es das erste Tor überhaupt in dieser Spielzeit. Nach verschiedenen Blessuren und mehr Teilzeitarbeit als Einsätzen über 90 Minuten konnte er das neue Jahr mit einem Erfolgserlebnis beginnen.

Dasselbe gilt für seinen «Tor-Partner» Miralem Suljemani. Der Mittelfeldstratege stand erstmals seit dem ersten Saisonspiel und einer langwierigen Oberschenkelverletzung wieder auf dem Feld. Er brauchte nur zwei Minuten, um den starken Freistoss auf Hoarau zu schlagen. «Auf dem Platz haben wir uns vorher nur kurz angelächelt», sagt Hoarau über die Szene. Nach diesem Lächeln wussten beide, was zu tun war.

Auch Suljemani kommt nach dem Spiel aus dem Grinsen nicht mehr heraus. «Ich bin enorm glücklich, wieder auf dem Platz zu stehen», sagt der Serbe. Es sei unglaublich, nach so langer Zeit auf diese Weise zurückzukehren und zuhause gegen Basel zu gewinnen. Zum gemeinsamen Blitztor mit Hoarau erklärt er: «Wir kennen uns schon lange und haben das so einstudiert. Ich bin glücklich, dass das auf dem Feld geklappt hat.»

Omlin: «Das war dumm von ihm»

Auf der anderen Seite herrscht dagegen Ernüchterung. Basel liegt nach der Niederlage fünf Punkte hinter YB und zwei Punkte hinter St. Gallen zurück. «Die Berner waren heute klar besser», stellt Goalie Jonas Omlin nach der Partie fest. «Sie haben uns keine Luft gelassen, und wir sind kaum über die Mittellinie gekommen.» In den nächsten Partien müssten sie sich definitiv steigern.

Spricht Klartext: Jonas Omlin. (Bild: Keystone)
Spricht Klartext: Jonas Omlin. (Bild: Keystone)

Hilfe von Omar Alderete bekommt der FCB allerdings keine. Der Innenverteidiger sah kurz vor Schluss wegen Ballwegschlagens die gelb-rote Karte und wird im nächsten Spitzenkampf gegen St. Gallen (Sonntag, 16:00 Uhr) fehlen. «Das war eine dumme Aktion von ihm. Das nervt», sagt Omlin. Auch Valentin Stocker wird gegen den FCSG noch fehlen, immerhin dürften Eray Cömert, Arthur Cabral und Taulant Xhaka nach ihren Sperren zurückkehren.

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