Aufregung in Liverpool

In einem mitreissenden Match siegen die Reds gegen Tottenham trotz 0:1-Rückstand.

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Im Film ist das Remake oft eine Enttäuschung. Liverpool gegen Tottenham am früheren Sonntagabend in Anfield ist auch ein Remake.

Anfang Juni waren die beiden Premier-League-Teams im Final der Champions League aufeinandergeprallt. Der Druck erdrückte damals das Spiel. Was die Liverpooler nicht kümmerte, sie hatten sich mit dem 2:0 den Pokal erspielt.

In Madrid waren die Reds ganz früh in Führung gegangen. In Liverpool fällt auch ein schnelles Tor. Damit hat es sich aber mit allen Parallelen. In Führung geht Tottenham durch Kane in der 1. Minute. Und was danach kommt, ist eine immer wieder atemberaubende schnelle Partie. Sie findet allerdings vornehmlich in einer Platzhälfte statt.

Son trifft die Latte, Henderson gleicht aus

Nach dem frühen Treffer spielt praktisch nur noch Liverpool (ohne den verletzten Shaqiri). Die Reds greifen über links an, über rechts, durch die Mitte. Sie erspielen sich Chancen. Sie tun nur eines nicht: Tore schiessen. Zumindest nicht bis zur Pause. Sie werden es nachholen.

Noch nicht durch Firmino, der in der 47. Minute die nächste ausgezeichnete Chance für Liverpool vergibt. Aber dank Captain Henderson, dem in der 52. Minute der Ausgleich gelingt.

Zwischen diesen beiden Liverpooler Angriffen hat Son bei einem Konter für Tottenham an die Latte getroffen. Ein zweites Tor wäre für die Londoner ein fast unanständiger Lohn, sie haben lange Zeit kaum Offensivszenen und spielen erst in der Schlussphase vehement nach vorne - als sie unbedingt ein Tor brauchen.

Salah trifft - wie damals in Madrid

Nach gut einer Stunde hat sich Liverpool 75 Prozent Spielanteile herausgearbeitet. Der Leader der Premier League braucht allerdings einen Penalty, um auch beim Resultat die entscheidende Differenz zu schaffen. Aurier foult Mané, Salah verwertet (75.). Das ist dann wieder wie beim Champions-League-Final, wo der Ägypter ebenfalls aus elf Metern traf.

Manchester United: Wieder einmal ein Sieg

Bei Manchester United steht Trainer Ole Gunnar Solskjaer unter Druck. Seine Mannschaft hat in der Premier League vier Mal in Folge nicht mehr gewinnen können. Am vergangenen Sonntag gab es immerhin ein 1:1 gegen Liverpool. Und nun kann der Norweger mit noch etwas weniger Druck in die nächste Woche. Die United setzte sich bei Norwich 3:1 durch, McTominay, Rashford und Martial erzielten die Tore – und Manchester leistete sich sogar den Luxus, in der ersten Halbzeit gleich zwei Penaltys zu verschiessen.

Platz 7 entspricht trotzdem nicht den Erwartungen. Und 15 Punkte Rückstand auf Liverpool nach 10 Runden, das bleibt deftig. (ukä)

Erstellt: 27.10.2019, 19:28 Uhr

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