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Auftritt als guter Mann im bösen Spiel

Jérôme Champagne pflegt seine spezielle Rolle für die Präsidentenwahl der Fifa. Er stört sich am Ungleichgewicht im Fussball – und hält Kritik an Sepp Blatter teilweise für billige Propaganda.

Jérôme Champagne: Von 1999 bis 2010 in führenden Funktionen bei der Fifa – und ab 26. Februar 2016 Präsident des Weltverbandes? Foto: Facundo Arrizabalaga (Keystone)
Jérôme Champagne: Von 1999 bis 2010 in führenden Funktionen bei der Fifa – und ab 26. Februar 2016 Präsident des Weltverbandes? Foto: Facundo Arrizabalaga (Keystone)

218 Seiten dick war das Interviewbuch, das Jérôme Champagne im Januar 2014 veröffentlichte. «Ça suffit!», rief er damals aus, es genügt!, und mit Blick auf die Präsidentenwahl im Mai dieses Jahres versprach er: «Wie ich die Fifa revolutionieren will.» Es erschien pünktlich zu dem Termin, an dem er den Verzicht seiner Kandidatur bekannt geben musste. Er konnte die fünf Länder, die ihn dafür unterstützen müssten, nicht präsentieren. Trotz mündlicher Zusage hatten sie sich zurückgezogen, weil Sepp Blatter nochmals zur Wahl antrat.

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