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Bale lässt sogar Zidane ausflippen

Das Tor der Partie: Gareth Bale trifft per Fallrückzieher zum 2:1 – das lässt sogar seinen zurückhaltenden Trainer ausflippen.

Das hielt kaum jemand für möglich. Eigentlich dachte man, mit diesem Wundertor damals von Ronaldo sei es in der Champions League in dieser Saison fürs Erste vorbei mit atemberaubenden Fallrückzieher-Toren. Ein Kunstwerk war es, der rückwärts im Fallen geschossene Treffer Ronaldos auswärts bei Juventus Turin, mit stehenden Ovationen bedacht auch von den italienischen Fans.

Und nun das: Gerade mal drei Minuten ist Gareth Bale im Finalspiel gegen Liverpool im Spiel, eingewechselt für Isco, noch kaum zweimal hat er den Ball berührt. Dann flankt aus dem linken Halbfeld Marcelo, Bale steigt hoch, wie damals Ronaldo, und trifft mit dem linken Fuss den Ball. Dieser senkt sich in hohem Bogen hinter Loris Karius ins Tor. Der bedauernswerte Deutsche, der lange Zeit überhaupt nicht im Mittelpunkt steht, stand mit einem fürchterlichen Patzer gegen Benzema am Ursprung der Madrider Führung. Bei Bales Kunststück muss er schliesslich machtlos zuschauen.

Auf den Tribünen schlagen sich die Fans die Hände über dem Kopf zusammen – und an der Seitenlinie hüpft Zinédine Zidane ungläubig auf und ab. Der nicht eben für seine emotionalen Eruptionen bekannte Franzose schüttelt die Hand, als hätte er sich verbrannt, als Huldigung an das grossartige Tor seines Schützlings. Bale lässt an diesem Abend mit seinem Fallrückzieher sogar den kühlen Zidane ausflippen.

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