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Brennende Barrikaden und ein lauer Clásico

Barcelona und Real Madrid trennen sich 0:0. Das Spiel wird von politischen Kundgebungen und Ausschreitungen begleitet.

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Weder Barcelona noch Real Madrid können den 179. Clásico für sich entscheiden.
Weder Barcelona noch Real Madrid können den 179. Clásico für sich entscheiden.
Alex Caparros/Getty Images
Nach einer halben Stunde setzt sich Messi erstmals in Szene. Der Argentinier sieht seinen Schuss jedoch von Ramos auf der Linie geklärt.
Nach einer halben Stunde setzt sich Messi erstmals in Szene. Der Argentinier sieht seinen Schuss jedoch von Ramos auf der Linie geklärt.
Alex Caparros/Getty Images
In der zweiten Halbzeit entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. Messi und Suarez verfehlen nach 60 Minuten beide den Ball und verpassen so die Führung.
In der zweiten Halbzeit entwickelt sich ein offener Schlagabtausch. Messi und Suarez verfehlen nach 60 Minuten beide den Ball und verpassen so die Führung.
Bernat Armangue, Keystone
Auf der Gegenseite trifft Bale zur vermeintlichen Führung. Doch das Tor wird wegen einer Abseitsstellung aberkannt.
Auf der Gegenseite trifft Bale zur vermeintlichen Führung. Doch das Tor wird wegen einer Abseitsstellung aberkannt.
Eric Alonso/Getty Images
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Es ist kurz vor zehn Uhr Abends, als vor dem Camp Nou brennende Barrikaden zu sehen sind. Duelle zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid sind immer mehr als reine Fussballspiele. In Zeiten, in denen neun katalanische Separatistenführer im Gefängnis sitzen, ist das Duell zwischen den «Königlichen» aus der Hauptstadt und dem Club der Katalanen noch stärker aufgeladen als sonst.

Und wenn 650 Millionen Menschen weltweit zuschauen, dann sucht eine Gruppierung wie der «Tsunami Democràtic» das Scheinwerferlicht. Wer genau hinter der Aktion steht, ist unbekannt. Klar ist, dass sie für jene kämpft, die im Gefängnis sitzen, weil sie die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien ausgerufen haben.

Die Partie im Stadion ist von den Protesten nur marginal betroffen. Es gibt Spruchbänder, auf denen «Freiheit» steht. Oder: «Spanien, setz dich hin und rede.» Für ein paar Minuten wird das Spiel unterbrochen, weil Bälle aufs Feld fliegen.

Rakitic hat Glück

Während es draussen brennt, ist der Clásico seltsam frei von Emotionen. Real spielt den besseren Fussball. Die Madrilenen spielen wie ein Heimteam, setzen ein Barça unter Druck, bei dem überraschend Busquets draussen sitzt. Für ihn spielt Rakitic. Und der Möhliner hat Glück, dass sein Zupfen gegen Varane nicht mit einem Elfmeter geahndet wird. «Ich ziehe schon ziemlich an ihm», gibt Rakitic danach zu, «aber er ja auch an mir.»

Während Real und Barça punktgleich an der Spitze der spanischen Liga bleiben, meldet die Polizei mindestens 14 Verhaftungen.

Barcelona - Real Madrid 0:0.

93'426 Zuschauer. - Schiedsrichter: Hernandez

FC Barcelona: Ter Stegen; Semedo (55. Vidal); Piqué; Lenglet; Alba; Roberto; Rakitic; De Jong; Messi; L.Suarez; Griezmann (83. Fati).

Real Madrid: Courtois; Carvajal; Varane; Ramos; Mendy; Casemiro; Valverde (80. Modric); Kroos; Bale; Benzema; Isco (80. Rodrygo).

Rangliste: 1. FC Barcelona 17/36 (43:20). 2. Real Madrid 17/36 (33:12). 3. FC Sevilla 17/31 (21:17). 4. Getafe 17/30 (26:16). 5. Atlético Madrid 17/29 (18:10). 6. San Sebastian 17/28 (28:20). 7. Valencia 17/27 (27:24). 8. Athletic Bilbao 17/27 (19:12). 9. Granada 17/24 (24:22). 10. Betis Sevilla 17/23 (24:29). 11. Osasuna 17/23 (22:20). 12. Levante 17/23 (22:26). 13. Villarreal 17/22 (30:25). 14. Alaves 17/19 (18:24). 15. Valladolid 17/19 (14:20). 16. Eibar 17/16 (15:28). 17. Mallorca 17/15 (18:30). 18. Celta Vigo 17/14 (14:25). 19. Leganes 17/10 (12:28). 20. Espanyol Barcelona 17/10 (12:32).

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Dritte Halbzeit – der Tamedia Fussball-Podcast

Die Sendung ist zu hören auf Spotify, bei Apple Podcasts oder direkt hier:

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