Zum Hauptinhalt springen

Barcelona von top zu Flop

In der Champions League gegen Manchester City steht heute das Saisonglück auf dem Spiel – und die Präsidentschaft.

Von Oliver Meiler
Fast wie ein Häftling wird Lionel Messi bei seiner Ankunft in London an den Fans vorbeigeführt. Foto: Phil Noble (Reuters)
Fast wie ein Häftling wird Lionel Messi bei seiner Ankunft in London an den Fans vorbeigeführt. Foto: Phil Noble (Reuters)

Beim FC Barcelona, einem Unternehmen mit einer halben Milliarde Umsatz, spricht der Trainer nicht mehr mit seinem Spielgestalter, seinem besten Mann, seinem CEO auf dem Platz. Zwischen Luis Enrique und Lionel Messi ist die Beziehung mittlerweile so angespannt, dass es Mittler braucht in der Mannschaft, Ping-pongdiplomaten, die die Botschaften hin- und hertragen, damit sich die Streithähne ganz dem wechselseitigen, irgendwie infantilen Ignorieren hingeben können. Und es verwundert nicht, dass Xavi Hernández, der Veteran, ein geerdeter Mann mit feinen Umgangsformen, diesen Part spielt. Frieden aber ist keiner absehbar, dafür sind die beiden Herrschaften wohl einfach zu stur, zu eigen. Wenn man gewinnt, sonnt sich jeder einzeln unter dem Beifall. Wenn man verliert, wie am letzten Wochenende daheim im Camp Nou gegen den FC Málaga, dann ist jeweils der andere schuld. Dafür braucht es nicht einmal Worte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen