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Basel und das Multi-Kulti-Team aus Donezk

Schachtjor Donezk, der erste Gegner des FC Basel in der Champions League, ist auf dem europäischen Parkett kein unbeschriebenes Blatt mehr.

Im zweiten Spiel der Champions-League-Gruppenphase wurden dem FC Basel alte Bekannte zugelost. Im Uefa-Cup vor einem Jahr hatten die Basler gegen Sporting Lissabon keine Chance: Nach einem 0:2 im Hinspiel setzte es zuhause eine 0:3-Klatsche ab.
Im zweiten Spiel der Champions-League-Gruppenphase wurden dem FC Basel alte Bekannte zugelost. Im Uefa-Cup vor einem Jahr hatten die Basler gegen Sporting Lissabon keine Chance: Nach einem 0:2 im Hinspiel setzte es zuhause eine 0:3-Klatsche ab.
Keystone
Damals liessen die Portugiesen den Beppi keine Chance. Die Basler (wie hier Degen) kamen meist einen Schritt zu spät. Sporting ist nominell der zweitstärkste Klub in der Gruppe. Nach der 1:3-Niederlage gegen Barcelona stehen die «Löwen» bereits unter Druck und werden dem FCB keine Geschenke machen.
Damals liessen die Portugiesen den Beppi keine Chance. Die Basler (wie hier Degen) kamen meist einen Schritt zu spät. Sporting ist nominell der zweitstärkste Klub in der Gruppe. Nach der 1:3-Niederlage gegen Barcelona stehen die «Löwen» bereits unter Druck und werden dem FCB keine Geschenke machen.
Keystone
Der ukrainische Oligarch Rinat Achmetow ist die treibende Kraft hinter dem Erfolg von Schachtjor: Die Offensive ist mit spielstarken Brasilianern gespickt. Bild: Jadson schiesst das zweite Tor gegen den FCB.
Der ukrainische Oligarch Rinat Achmetow ist die treibende Kraft hinter dem Erfolg von Schachtjor: Die Offensive ist mit spielstarken Brasilianern gespickt. Bild: Jadson schiesst das zweite Tor gegen den FCB.
Keystone
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Nicht nur in Russland wird zurzeit mit der grossen Petro-Dollar-Kelle angerührt. Auch in der Ukraine gibt es unfassbar reiche Leute, die als Spielzeug einen Fussballverein besitzen. So Rinat Achmetow, Präsident des Vereins aus der ostukrainischen Industriestadt. Was Roman Abramowitsch für Chelsea ist, ist Achmetow für Schachtjor Donezk. Wie sein russisches Pendant pumpt der Industrielöwe dabei viel Geld in den Klub. Geld, das in teure Spieler investiert wird. Ein neues Stadion ist schon im Bau.

Erfolgreiche Vergangenheit

Als Gegenleistung möchte auch Achmetow Erfolge und Spektakel sehen. Vorgaben, die sein Trainer Mircea Lucescu aus Rumänien ganz nach seinem Geschmack umzusetzen scheint. Dreimal wurde Schachtjor in den vergangenen vier Jahren ukrainischer Meister. Und auch in der Königsklasse ist Donezk kein unbekannter Gast mehr. In den letzten beiden Jahren scheiterten die Ukrainer jeweils mehr oder weniger knapp in der Gruppenphase und zeigten danach im Uefa-Cup ansprechende Leistungen. Dieses Jahr scheint die Chance, in die Ausscheidungsspiele vorzustossen, besser. Mit Basel und Sporting Lissabon warten zwei Gegner, die definitiv in Reichweite liegen. Zudem kann man den FC Barcelona in der derzeitigen Verfassung kaum als europäisches Spitzenteam bezeichnen.

Viele Spieler mit internationaler Erfahrung

Schachtjors Erfolge basieren auf bewährtem osteuropäischem Strickmuster: Während in der Abwehr grundsätzlich auf einheimische Kräfte gebaut wird, vertraut Lucescu in der Offensive ganz auf brasilianisches (Kunst-)Handwerk. Insgesamt sechs Brasilianer stehen bei Schachtjor unter Vertrag. Brandão, der Bekannteste aus dem Sextett, hat für die Ukrainer schon viele Partien in der Champions League bestritten. Auch andere Akteure wie Thomas Hübschmann (Tschechien) oder Dario Srna (Kroatien) haben mit ihren Nationalteams viel Erfahrung sammeln können und werden in der Champions League ihren Wert unter Beweis stellen.

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