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Basler Ausgleich in letzter Sekunde

Joker Federico Almerares rettet dem FC Basel im Spitzenkampf gegen den FC Luzern (1:1) in der Nachspielzeit die Leaderposition.

Doch noch glückliche Gesichter: Federico Almerares wird von seinen Basler Teamkollegen beglückwünscht.
Doch noch glückliche Gesichter: Federico Almerares wird von seinen Basler Teamkollegen beglückwünscht.
Keystone

Wie schon beim 5:4-Spektakel vor Jahresfrist glückte dem FCB im Emmenbrücker Gersag-Stadion in allerletzter Sekunde ein später Torerfolg, der ihm wichtige Punkte sicherte. Der Titelverteidiger wahrte damit seine Spitzenposition in der Axpo Super League, welche er vor Wochenfrist vom FC Luzern übernommen hatte. Almerares profitierte nach dem letzten Basler Corner von der grossen Hektik im Luzerner Strafraum und konnte unbedrängt einschiessen.

Die Luzerner lagen seit der 64. Minute in Führung. Spielmacher Hakan Yakin hatte mustergültig vorbereitet, Nelson Ferreira ebenso perfekt vollendet. Der Ex-Thuner traf per Innenrist direkt und unhaltbar in die linke hohe Ecke, Yakin hatte zuvor den Ball gegen zwei Basler so lange verteidigt, bis Ferreira in Stellung gelaufen war. Für Ferreira war es bereits der siebte Saisontreffer gewesen. Auf diesen hatte er jedoch 466 lange Minuten warten müssen.

Früher Unterbruch wegen Basler Supporter

Der mit grossem Einsatz geführte Spitzenkampf bei garstigen Wetterbedingungen im Gersag-Stadion verlief für einmal eher ereignisarm. Erst in der Schlussphase nach der Luzerner Führung häuften sich die Torszenen. In der 88. Minute hatte Michel Renggli erneut nach perfekter Vorarbeit von Yakin aus wenigen Metern das sichere 2:0 vergeben. Dies rächte sich in den Schlusssekunden, als die Luzerner den letzten verhängnisvollen Corner nicht mehr verhindern konnten.

Die Partie war zu Beginn nach rund 2o Sekunden für acht Minuten unterbrochen gewesen, weil die Basler Fans gegen die frühe Anspielzeit protestiert hatten und zweimal Hunderte von Tennisbällen auf das Spielfeld geworfen hatten.

si/fal

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