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Benaglios Team erleidet herbe Schlappe

Im DFB-Pokal verlor der VfL Wolfsburg mit Diego Benagio im Tor gegen einen Viertligisten. Lucien Favres Gladbacher zogen sich besser aus der Affäre.

Konnte sein Glück kaum fassen: Daniel Frahn nach seinem Siegestreffer gegen Wolfsburg.
Konnte sein Glück kaum fassen: Daniel Frahn nach seinem Siegestreffer gegen Wolfsburg.
Keystone

Der VfL Wolfsburg mit dem Schweizer Nationaltorhüter Diego Benaglio erlitt im ersten Wettbewerbsspiel der neuen Saison bereits einen herben Dämpfer. Beim hochgerüsteten Viertligisten RB Leipzig kassierte der Bundesliga-Champion von 2009 eine blamable 2:3-Niederlage in der ersten Runde des DFB-Pokals.

Alle drei Tore für die Gastgeber erzielte Captain Daniel Frahn. Dabei hatte Wolfsburgs Trainer Felix Magath vor der Partie noch den Gewinn der Cup-Trophäe als Saisonziel ausgegeben. Einen frühen 0:2-Rückstand durch die ersten beiden Tore von Frahn (6./17.), der beim 1:0 von einem Stellungsfehler in der Wolfsburger Abwehr profitierte, glich der haushohe Favorit dank der Treffer der Neuzugänge Srdjan Lakic (25.) und Hasan Salihamidzic (28.) zwar binnen drei Minuten aus, doch Goalgetter Frahn warf Wolfsburg endgültig aus dem Wettbewerb, als er seinen Dreierpack perfekt machte (45.).

Wie geprügelte Hunde

Magath und seine Profis schlichen wie geprügelte Hunde aus dem Stadion. «Wir müssen ganz schnell zusehen, dass wir in der Bundesliga alles besser machen, sonst bekommen wir in den kommenden Wochen riesige Probleme», sagte der Wolfsburger Nationalspieler Marcel Schäfer. Der ambitionierte Underdog aus Leipzig, der vom Milliardenkonzern Red Bull finanziert wird, wuchs vor der Rekordkulisse von 31'212 Zuschauern in der WM-Arena über sich hinaus. Der Leipziger Trainer Peter Pacult erlebte in seinem ersten Pflichtspiel für RB einen Einstand nach Mass und wurde wie alle Spieler stürmisch gefeiert. Die Sachsen kämpften in ihrem ersten DFB-Pokal-Spiel der Klubgeschichte aufopferungsvoll und kamen schon in der Anfangsphase immer wieder gefährlich vor das Gästetor. Auch nach der Pause verzeichneten die Gastgeber noch zahlreiche Konterchancen.

Besser schlug sich das Team von Schweizer Trainer Lucien Favre. Seine Mönchengladbacher Borussia gewann auswärts gegen den Drittligisten Jahn Regensburg 3:1.

si/mrs

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