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Bericht: Schalke trennt sich von Magath

Laut einem Bericht der «Westdeutschen Allgemeinen» muss der einst allmächtige Trainer und Manager spätestens im Sommer seinen Posten räumen.

Vor der Entlassung: Felix Magath.
Vor der Entlassung: Felix Magath.
Keystone

Nicht einmal ein Coup in der Champions League kann Felix Magath noch retten. Schon vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Valencia ist die Mission des 57-Jährigen offenbar gescheitert. Laut der «Westdeutschen Allgemeinen» traut die Schalker Führungsriege Magath die Verwirklichung seines Masterplans nicht mehr zu. Der Trainer hatte sich vorgenommen, bis zum Ablauf seines Vertrages zum Ende der Saison 2012/13 die deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Derzeit liegen die mit Stars wie Raúl und Huntelaar gespickten Gelsenkirchener in der Bundesliga auf Rang 10 – nur fünf Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

Magaths autoritärer Führungsstil ist im Klub äusserst umstritten. Er verstehe es nicht, auf die Spieler einzugehen und sei stur, heisst es aus dem Umfeld von Schalke 04. Auch viele Fans stehen trotz der Qualifikation für das Endspiel des DFB-Pokals und den bislang respektablen Auftritten in der Champions League nicht mehr hinter dem früheren deutschen Nationalspieler. Magaths Nachfolge soll ein relativ junger und unverbrauchter Mann antreten. Infrage kommen unter anderem Thomas Tuchel (Mainz), Robin Dutt (Freiburg), Holger Stanislawski (St. Pauli) und Mike Büskens (Fürth), der mit Schalke als Spieler 1997 den Uefa-Cup gewann.

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