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Blatter frustriert seine Gegner

Sepp Blatter liess in São Paulo eine kleine Bombe platzen – er kündigte die erneute Kandidatur für das Fifa-Präsidium an. Afrikaner und Asiaten freuts – woanders sind die Gesichter lang.

«Ich bin bereit die Fifa nach vorne zu bringen»: Sepp Blatter in Sao Paulo.
«Ich bin bereit die Fifa nach vorne zu bringen»: Sepp Blatter in Sao Paulo.
AFP

Trotz aller Kritik will es Sepp Blatter noch einmal wissen: Der 78-Jährige kündigte in São Paulo erneut seine Kandidatur für das Fifa-Präsidium an – zum Frust seiner Gegner aus Europa.

Der Tag ist lang im Transamerica Expo Center von São Paulo. Siebeneinhalb Stunden dauern der 64. Fifa-Kongress und das Warten auf die Schusserklärung von Sepp Blatter. Er will sich kurz halten, weil er schon so viel geredet hat. Er sagt: «Wir sind in guter Stimmung, ich bin in positiver Stimmung», wobei er dieses Ich betont. «Am 29. Mai 2015 wird meine Amtszeit enden, aber meine Mission ist nicht zu Ende.» Und damit ist klar, dass er sich nochmals zur Wahl stellen wird.

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