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Blatter rechtfertigt die Bestechungen bei der Fifa

Schmiergeldaffäre bei der Fifa: Die Zahlungen seien legal gewesen, sagt Präsident Blatter. Nun sollen diese Bestechungen ein Offizialdelikt werden.

Brüder im Geiste: Alt-Fifa-Präsident João Havelange und sein Nachfolger Sepp Blatter verkünden jene brasilianischen Städte, in denen 2014 WM-Spiele ausgetragen werden. (31. Mai 2009)
Brüder im Geiste: Alt-Fifa-Präsident João Havelange und sein Nachfolger Sepp Blatter verkünden jene brasilianischen Städte, in denen 2014 WM-Spiele ausgetragen werden. (31. Mai 2009)
Keystone
Hat laut Blatter «Provisionen» erhalten: Havelanges Schwiegersohn Ricardo Teixeira trat wegen Korruptionskandalen aus dem Führungszirkel der Fifa zurück.
Hat laut Blatter «Provisionen» erhalten: Havelanges Schwiegersohn Ricardo Teixeira trat wegen Korruptionskandalen aus dem Führungszirkel der Fifa zurück.
AFP
Auch er begrüsst den Vorstoss von links: Der St. Galler SVP-Nationalrat und Sportmanager Roland Büchel hatte einst ein Mandat für die Fifa.
Auch er begrüsst den Vorstoss von links: Der St. Galler SVP-Nationalrat und Sportmanager Roland Büchel hatte einst ein Mandat für die Fifa.
Keystone
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Nachdem die Staatsanwaltschaft Zug die Empfänger in der Schmiergeldaffäre bekannt gegeben hatte, meldete sich gestern Präsident Sepp Blatter zu Wort. Er gestand, erst als Generalsekretär des Fussballweltverbandes von der Bestechung gewusst und sie später als Präsident toleriert zu haben. Es habe sich bei den Zahlungen an seinen Vorgänger João Havelange und dessen Schwiegersohn Ricardo Teixeira um Provisionen gehandelt, verharmloste er. Immerhin handelt es sich um Schmiergelder in der Höhe von insgesamt 160 Millionen Franken.

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