Zum Hauptinhalt springen

Djibril Sow: Frankfurts Sportchef gerät ins Schwärmen

Djibril Sow verlässt YB und folgt seinem alten Trainer Adi Hütter in die Bundesliga. Dies bestätigt Frankfurts Sportchef Fredi Bobic.

Versucht sein Glück ab sofort auf der anderen Seite der Welt: YB-Eigengewächs Gregory Wüthrich (24) hat seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig auflösen lassen (18.9.2019) und wechselt zu Perth Glory.
Versucht sein Glück ab sofort auf der anderen Seite der Welt: YB-Eigengewächs Gregory Wüthrich (24) hat seinen auslaufenden Vertrag vorzeitig auflösen lassen (18.9.2019) und wechselt zu Perth Glory.
Christian Pfander
Vom FC Köln stösst der Däne Frederik Sörensen leihweise zu YB und soll die Berner Innenverteidigung stärken (18.8.2019).
Vom FC Köln stösst der Däne Frederik Sörensen leihweise zu YB und soll die Berner Innenverteidigung stärken (18.8.2019).
Manuel Geisser
Sekou Sanogo (Mitte) hat YB in der Winterpause verlassen. Er spielt seither für al-Ittihad in Saudi-Arabien. (21.12.2018)
Sekou Sanogo (Mitte) hat YB in der Winterpause verlassen. Er spielt seither für al-Ittihad in Saudi-Arabien. (21.12.2018)
Christian Pfander
1 / 18

Nun ist der Wechsel Tatsache: Djibril Sow verlässt Meister YB und schliesst sich wie erwartet Eintracht Frankfurt an. Dies gaben die beiden Vereine am Donnerstagnachmittag offiziell bekannt. Der Schweizer Nationalspieler hat bei den Hessen einen Vertrag über fünf Jahre unterzeichnet.

«Die Karriereplanung von Djibril Sow verdient grössten Respekt», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher. «Er zeigte bei YB während zwei Jahren tolle Leistungen und kam auch dann nicht von seinem Weg ab, als es schon bald konkrete Anfragen aus grossen Ligen gab. Nun steht er als arrivierter Leistungsträger vor einer spannenden Herausforderung.»

Und Frankfurts Sportchef Fredi Bobic schwärmte gegenüber dem «Kicker»: «Djibril ist auf dem Markt heiss begehrt gewesen. Wir sind froh, dass wir so einen Spieler bekommen. Der Junge hat eine super Entwicklung genommen und unheimlich viel Potenzial.» Der 22-Jährige bringe fussballerisch sehr viel mit, das Gesamtpaket sei «unheimlich gut», so Bobic. «Djibril ist kein Spieler, bei dem du das Gefühl hast, dass er fünf bis zehn Tore schiesst, aber das musst du auch nicht verlangen.»

Auch Sow selbst schwärmt in seinem ersten Interview auf der Eintracht-Homepage vom Verein. «Es macht mich richtig stolz, bei einem Traditionsverein wie Eintracht Frankfurt unterschrieben zu haben. In der Schweiz hatte ich bereits viel Gutes über den Verein gehört. Aber als ich gerade das Stadion gesehen habe, war das nochmal ein Stück beeindruckender.» Die grossartigen Leistungen des Vereins in der Europa League seien ihm natürlich nicht entgangen, sagt Sow weiter. Er denke, dass er in Frankfurt das perfekte Umfeld vorfinde, um sich weiter entwickeln zu können.

Bis zu 14 Millionen Euro

Der Wechsel zeichnete sich seit Wochen ab. So reiste Sow am Mittwoch nicht mit ins Trainingslager der Young Boys. YB hatte ihm erlaubt, dem Trainingslager fernzubleiben, um Vertragsgespräche zu führen. Die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler liegt laut «Kicker» bei zehn Millionen Euro, könne sich aber bei Erfolgen und Einsätzen auf 14 Millionen erhöhen. Damit ist Sow der teuerste Spieler in der Vereinsgeschichte von Eintracht Frankfurt.

Sow gilt als Wunschprofi von Eintracht-Trainer Adi Hütter, der das Talent gefördert hat. Der ehemalige YB-Coach (bis 2018) holte den Schweizer Nationalspieler 2017 von Borussia Mönchengladbach in die Hauptstadt. Ein Jahr später wurden sie dort gemeinsam Meister. Insgesamt absolvierte Sow 77 Ernstkämpfe für YB und erzielte vier Tore und 11 Assists. Nun folgt Sow seinem ehemaligen Förderer in die Bundesliga.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch