Bolts Karriere ist vorbei – bevor sie begann

Usain Bolt hängt die Fussballschuhe an den Nagel und beendet seine kurze Karriere.

Sein erstes Doppelpack war auch zugleich sein letztes: Usain Bolt als Stürmer der «Central Coast Mariners». (Video: FOX)

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Die lebende Sprintlegende Usain Bolt – achtfacher Olympiagsieger, elffacher Weltmeister und Weltrekordhalter – verlässt die grosse Bühne. Nach seiner Leichtathletik-Karriere hatte der Jamaikaner unablässig daran gearbeitet, seinen Traum vom Profi-Fussball zu verwirklichen. Nun gab er gegenüber dem amerikanischen Sender «ESPN» seinen Rücktritt mit folgenden Worten bekannt: «Es hat Spass gemacht, solange es gedauert hat.»

Rasanter Start

Ein Jahr nach seinem Rücktritt aus der Leichtathletik hatte Bolt ein inszeniertes PR-Training bei Borussia Dortmund absolviert. Im Sommer 2018 gab der in der australischen A-League spielende Fussballverein Central Coast Mariners bekannt, dass man sich in Verhandlungen mit Bolt befinde.

Bei seinem Startelf-Debüt in einem Wohltätigkeitsspiel vom 12. Oktober 2018 verblüffte Bolt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit einem Doppelpack. Zum Start der A-League-Saison 2018/19 eine Woche später erhielt der 32-Jährige allerdings keinen Vertrag.

Ausgeträumt

Seinen grossen Traum, einmal für Manchester United im Old Trafford aufzulaufen, hat der Sprinter nun endgültig begraben. Trotz eines Angebots des maltesischen Vereins FC La Valetta beendet Usain Bolt seine Fussballerkarriere. In den sozialen Netzwerken sorgte die Ankündigung für zahlreiche Reaktionen.

Vor allem die Kürze der Karriere Bolts amüsiert die Netzgemeinde.

Blick nach Vorne

Er habe es jedoch genossen, Teil eines Teams zu sein, erklärt Bolt. Nun möchte er sich auf seine zukünftige Karriere als Geschäftsmann konzentrieren. «Ich mache so viele verschiedene Dinge ... Das Sportlerleben ist vorbei, also fokussiere ich mich nun auf neue Geschäftsfelder. Ich habe zahlreiche Sachen in der Pipeline», sagt Bolt. Man darf gespannt sein, was sich der Jamaikaner als nächstes ausdenkt. (erh)

Erstellt: 23.01.2019, 08:34 Uhr

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