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Canepas Suche

Der FCZ-Präsident und die Bundesliga-Trainer.

Bruno und Luca unterbrechen an diesem Morgen plötzlich ihr ­Gespräch, sie ­haben über Pep gegen Guardiola geredet, das emotionale Rendezvous des Katalanen mit seiner Vergangenheit, Bayern gegen Barcelona, und über die neue Bar am Zürichsee, die Bruno kürzlich entdeckt hat, mehr geplaudert als diskutiert, aber jetzt werden sie hellhörig. Am Nebentisch sitzt einer, sie kennen sein Gesicht, weil er immer wieder mal ins Bistro kommt, er muss im Fussballbusiness ­tätig sein, aber wie er heisst, wissen sie nicht. Er telefoniert viel, trifft manchmal Leute zu einem Kaffee, mit denen er über Transfers und Geld spricht, über Verhandlungen und ­Verträge, Spieler und Clubs, wenn sie Namen nennen, ­reden sie jeweils leiser, manchmal ­flüstern sie mehr. Auch jetzt verstehen Bruno und Luca kaum, was der Un­bekannte am Handy bespricht, aber zu Beginn des ­Gesprächs hat Bruno diesen Satz mit­bekommen: «Canepa hätte ihn gerne als neuen Trainer geholt, wir ­haben mit ihm verhandelt, aber es klappte nicht, der Trainer hat sich ­anders entschieden.» Und das Wort «Bundesliga» vernahm Bruno noch.

«Canepa.»

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