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Carlettos weiche Hand

Real Madrid verliert die Tabellenführung in der spanischen Meisterschaft. Und Trainer Carlo Ancelotti muss sich viel Kritik anhören für seinen antiautoritären Führungsstil.

Carlo Ancelotti steht in der Kritik: Es wird moniert, dass der Italiener die Profis zu wenig autoritär führe. Ancelotti will aber als Trainer kein Despot sein. Der Coach gibt aber zu: «Wir sind langsam und ziemlich konfus.»
Carlo Ancelotti steht in der Kritik: Es wird moniert, dass der Italiener die Profis zu wenig autoritär führe. Ancelotti will aber als Trainer kein Despot sein. Der Coach gibt aber zu: «Wir sind langsam und ziemlich konfus.»
Keystone
Cristiano Ronaldo (l.) spielt seit seiner Wahl zum «Weltfussballer des Jahres» flau und ohne Esprit.
Cristiano Ronaldo (l.) spielt seit seiner Wahl zum «Weltfussballer des Jahres» flau und ohne Esprit.
Keystone
Pepe blickt zu seinem Personalchef auf. «Wir sind wie eine Familie, und Ancelotti ist unser Vater.»
Pepe blickt zu seinem Personalchef auf. «Wir sind wie eine Familie, und Ancelotti ist unser Vater.»
Keystone
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Der spanische Fussball verhandelt in diesen Tagen mit besonderer Leidenschaft die Fertigkeit einer Hand, jedoch nicht aus anatomischem Interesse. Es ist nämlich so, dass Carlo Ancelotti, dem Trainer von Real Madrid, der Ruf anhängt, er habe eine «mano floja» – eine weiche, sanfte, vielleicht sogar schlappe Hand im Umgang mit seinen Spielern. Das ist solange kein Problem, als die Mannschaft gewinnt, Titel in Serie, kollektive und individuelle Trophäen, ganz im Einklang mit den königlichen Ansprüchen. Und das gelang Real unter dem Italiener ja bisher mit Konstanz: Allein im Kalenderjahr 2014 gewann man die Champions League, die Copa del Rey, den europäischen Supercup und die Clubweltmeisterschaften.

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