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GC verpasst den Befreiungsschlag

Die Grasshoppers kommen auch in Lausanne nicht aus der Krise raus. Der Abstiegskampf endet torlos.

fsc
Keine Tore im Abstiegskampf: Lausanne und GC trennen sich 0:0.
Keine Tore im Abstiegskampf: Lausanne und GC trennen sich 0:0.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Ex-Hopper: Ben Khalifa sorgt mehrmals für Gefahr vor dem Tor der Zürcher.
Ex-Hopper: Ben Khalifa sorgt mehrmals für Gefahr vor dem Tor der Zürcher.
Laurent Gillieron, Keystone
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Der «Krisengipfel» zwischen Lausanne-Sport und den Grasshoppers endete ohne Sieger und ohne Tore. Das Heimteam hätte sich drei Punkte aufgrund seiner grossen Bemühungen noch eher verdient.

Dass die Nummern 8 und 9 der Super League aufeinandertrafen, war unübersehbar. Die Partie der schwächsten Teams der Rückrunde, die vor dieser Runde nur 6 von 42 möglichen Punkten geholt hatten, war geprägt von technischen Fehlern und einem 45-minütigen, ängstlichen Auftritt der Grasshoppers. Die Zürcher rannten Ball und Gegner hinterher, offensiv waren sie inexistent. Nicht ein Schuss kam vor der Pause auf das Lausanner Tor.

Ex-Hopper liess GC zittern

Lausanne betrieb vor allem vor der Pause und in der Schlussphase wesentlich mehr Aufwand. In Ertrag schlug sich dieser aber nicht nieder. Die spektakulärste und zugleich beste Möglichkeit vergab Nassim Ben Khalifa mit einem Seitfallzieher (39.), dazu wehrte GC-Goalie Joël Mall einen Kopfball von Pak (9.) sehenswert ab. GC blieb den Beweis schuldig, in der heiklen Situation alles unternehmen zu wollen. Trainer Carlos Bernegger hatte vor seinem zweiten Auftritt erwartet, dass sein Team «viel investieren und die Initiative ergreifen» werde.

Davon war aber erst etwas zu sehen, als GC innert acht Minuten nach Wiederanpfiff mehr Offensivaktionen (in Form von drei Chancen) verzeichnete als in der gesamten ersten Halbzeit. Den einzigen Schuss aufs Tor gaben die Hoppers nach 47 Minuten ab.

Matchball in der Nachspielzeit

Nach dem Bekanntwerden des Vaduzer Resultats aus Bern (2:3 nach 2:1-Führung bis zur 92.) vor dem Spielbeginn in Lausanne hätte man glauben können, GC würde mehr investieren, um zu drei Punkten zu kommen. Bernegger hatte trotz der Niederlage die gute zweite Halbzeit in Basel als Referenz für das Gastspiel im Waadtland betrachtet. Nimmt man diese als Massstab, hat GC klar nicht erfüllt. Es passte zum Auftritt, dass der eingewechselte Mergim Brahimi in der Nachspielzeit per Kopfball das 1:0 auf klägliche Weise verpasste.

Lausanne-Sport - Grasshoppers 0:0

4332 Zuschauer. - SR San.Lausanne: Castella; Diniz, Manière, Monteiro, Taiwo; Maccoppi (67. Custodio); Lotomba, Campo (77. Torres), Pasche, Ben Khalifa; Pak (83. Margairaz).Grasshoppers: Mall; Lavanchy, Vilotic, Bergström, Antonov; Pickel (86. Pnishi), Sigurjonsson; Munsy, Andersen (91. Brahimi), Caio; Hunziker (65. Bajrami).Bemerkungen: Lausanne ohne Araz, Esnaider, Frascatore, Gétaz, Kololli, Margiotta (alle verletzt) und Dominguez (krank), Grasshoppers ohne Basic, Sherko, Zesiger (beide verletzt), Dabbur und Olsen (beide gesperrt). Aberkannte Tore: 37. Bergström (Offside), 42. Ben Khalifa (Hands). Verwarnungen: 38. Brahimi (Unsportlichkeit beim Einlaufen). 42. Ben Khalifa (Hands). 64. Manière (Foul). 67. Andersen (Foul). 86. Munsy (Unsportlichkeit). 93. Diniz (Reklamieren/im nächsten Spiel gesperrt).

Rangliste: 1. Basel 26/69 (68:20). 2. Young Boys 26/52 (59:37). 3. Sion 26/42 (48:40). 4. Luzern 26/37 (48:46). 5. St. Gallen 26/31 (30:39). 6. Lugano 26/31 (34:48). 7. Thun 26/27 (39:49). 8. Lausanne-Sport 26/24 (40:47). 9. Grasshoppers 26/24 (30:44). 10. Vaduz 26/22 (33:59).26/22 (33:59).

(SDA)

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