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«Danke Jungs. Danke Lucien»

Mönchengladbach feiert mit Lucien Favre ein historisches Jahr in der Bundesliga. Die «Rheinische Post», das Hausblatt der Borussia, erklärt uns exklusiv das Phänomen des Schweizer Trainers.

Karsten Kellermann, Mönchengladbach
Engagiert und erfolgreich: Lucien Favre hat aus dem Abstiegskandidaten Borussia Mönchengladbach ein Team geformt, das nach der Vorrunde an 4. Stelle in der Bundesliga steht, mit vier Punkten Rückstand auf Herbstmeister Bayern München. Der deutsche Rekordmeister ist der erste Gegner in der Rückrunde – was für ein Paukenschlag. Und im Pokal hat Gladbach den Viertelfinal erreicht. Gegner: Favres ehemaliger Klub Hertha Berlin.
Engagiert und erfolgreich: Lucien Favre hat aus dem Abstiegskandidaten Borussia Mönchengladbach ein Team geformt, das nach der Vorrunde an 4. Stelle in der Bundesliga steht, mit vier Punkten Rückstand auf Herbstmeister Bayern München. Der deutsche Rekordmeister ist der erste Gegner in der Rückrunde – was für ein Paukenschlag. Und im Pokal hat Gladbach den Viertelfinal erreicht. Gegner: Favres ehemaliger Klub Hertha Berlin.
Keystone
Beinahe Abstieg: Favre schafft in der Barrage gegen den VfL Bochum den Ligaerhalt im späten Mai. Von da an gings bergauf mit der Borussia. Eine Stadt ist in Fussball-Euphorie und feiert einen Schweizer Trainer. Das ist eine Rarität.
Beinahe Abstieg: Favre schafft in der Barrage gegen den VfL Bochum den Ligaerhalt im späten Mai. Von da an gings bergauf mit der Borussia. Eine Stadt ist in Fussball-Euphorie und feiert einen Schweizer Trainer. Das ist eine Rarität.
Keystone
Der Erfolg kommt nicht einfach von allein. Favre arbeitet akribisch und intensiv mit den Spielern. Und es wird wieder nach alter Väter Sitte kommuniziert. Hier instruiert der Coach seinen Mittelfeldspieler Patrick Herrmann.
Der Erfolg kommt nicht einfach von allein. Favre arbeitet akribisch und intensiv mit den Spielern. Und es wird wieder nach alter Väter Sitte kommuniziert. Hier instruiert der Coach seinen Mittelfeldspieler Patrick Herrmann.
Keystone
Der Romand scheint seine Profis mitzureissen. Der Venezolaner Juan Arango (l.) ist der Spielgestalter der «Fohlen», wie sie mitunter auch heute noch genannt werden.
Der Romand scheint seine Profis mitzureissen. Der Venezolaner Juan Arango (l.) ist der Spielgestalter der «Fohlen», wie sie mitunter auch heute noch genannt werden.
Keystone
Aber der Überflieger der Bundesliga-Hinrunde heisst Marco Reus (l.), der zu grosser Form aufgelaufen ist und schon zehn Treffer in der Bundesliga erzielt hat. Kein Wunder, steht der Offensivspieler auf der Wunschliste mancher prominenter Klubs aus dem In- und Ausland.
Aber der Überflieger der Bundesliga-Hinrunde heisst Marco Reus (l.), der zu grosser Form aufgelaufen ist und schon zehn Treffer in der Bundesliga erzielt hat. Kein Wunder, steht der Offensivspieler auf der Wunschliste mancher prominenter Klubs aus dem In- und Ausland.
Keystone
Die Gladbacher überzeugen vor allem im Kollektiv. Gemeinsam jubeln ist ohnehin schöner: Verteidiger Dante (r.) beglückwünscht Torschütze Reus.
Die Gladbacher überzeugen vor allem im Kollektiv. Gemeinsam jubeln ist ohnehin schöner: Verteidiger Dante (r.) beglückwünscht Torschütze Reus.
Keystone
Der Österreicher Martin Stranzl (l.) fliegt hoch hinaus – wohin führt der Weg der «Mönche»?
Der Österreicher Martin Stranzl (l.) fliegt hoch hinaus – wohin führt der Weg der «Mönche»?
Keystone
Zu den positiven Überraschungen in der Bundesliga gehört auch Marc-André ter Stegen. Der ungemein konstante Torhüter von Gladbach ist erst 19-jährig, spielt aber wie ein Routinier.
Zu den positiven Überraschungen in der Bundesliga gehört auch Marc-André ter Stegen. Der ungemein konstante Torhüter von Gladbach ist erst 19-jährig, spielt aber wie ein Routinier.
Keystone
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Vielleicht hatte es Lucien Favre etwas eilig. Oder er war mit den Gedanken woanders, irgendwo bei einem Fussballspiel oder in den Tiefen des taktischen Tüftelns. Oder er hat einfach nicht aufgepasst. Jedenfalls ist der Fussballtrainer aus der Schweiz gestürzt und hat sich die Hand gebrochen. Seither trägt er eine inzwischen etwas verlebte Schiene. Dieses Missgeschick war allerdings das Einzige, was schiefging, seit Favre Coach des deutschen Traditionsklubs Borussia Mönchengladbach ist.

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