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«Dann würde ich lieber sterben»

In der Web-Doku «Abseits» bricht der frühere Thuner Fussballer Pape Omar Fayé endlich sein Schweigen. Als Handlanger der Wettmafia wurde er einst lebenslang gesperrt.

Einst spielte Pape Omar Fayé in der Champions League, heute muss er mit einem improvisierten Eisbad für die Pflege danach und einem Bad zu viert vorliebnehmen. Komfort wird in der höchsten vietnamesischen Liga nicht allzu gross geschrieben.
Einst spielte Pape Omar Fayé in der Champions League, heute muss er mit einem improvisierten Eisbad für die Pflege danach und einem Bad zu viert vorliebnehmen. Komfort wird in der höchsten vietnamesischen Liga nicht allzu gross geschrieben.
Upian / Still Photo
Der FLC Thanh Hóa ist seit vergangenem Jahr die Heimat des einstigen Thun-Spielers, der im Berner Oberland nach seiner Enttarnung als Wettbetrüger in Ungnade gefallen war. Die Swiss Football League sperrte ihn lebenslänglich, die Fifa schloss sich der Sanktion an. Erst später wurde Fayé begnadigt.
Der FLC Thanh Hóa ist seit vergangenem Jahr die Heimat des einstigen Thun-Spielers, der im Berner Oberland nach seiner Enttarnung als Wettbetrüger in Ungnade gefallen war. Die Swiss Football League sperrte ihn lebenslänglich, die Fifa schloss sich der Sanktion an. Erst später wurde Fayé begnadigt.
Upian / Still Photo
Viereinhalb Saisons spielte Fayé in der Super sowie der Challenge League, ehe er im November 2009 im Zuge der Ermittlungen im europäischen Wettskandal als Betrüger entlarvt, vom FC Thun entlassen und vom Schweizerischen Fussballverband lebenslang gesperrt wurde.
Viereinhalb Saisons spielte Fayé in der Super sowie der Challenge League, ehe er im November 2009 im Zuge der Ermittlungen im europäischen Wettskandal als Betrüger entlarvt, vom FC Thun entlassen und vom Schweizerischen Fussballverband lebenslang gesperrt wurde.
Keystone
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Die Polizei fährt vor. Er wird verhaftet und verhört. Es ist im November 2009 das Aus für Pape Omar Fayé. In Bochum hat die Polizei gerade den grössten Wettskandal der Fussballgeschichte aufgedeckt. Und in der Schweiz war der damals 22-jährige Senegalese Fayé vom FC Thun an Spielmanipulationen in der Challenge League beteiligt. Die deutschen Paten hatten ihm 15?000 Euro für zwei verschobene und verlorene Spiele gezahlt.

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