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Das Ende eines Traditionsclubs

Nach 109 Jahren ist die AC Bellinzona am Ende. Über den Challenge-League-Club wird der Konkurs eröffnet.

Heute Abend letztmals im Bellinzona-Dress? Hakan Yakin.
Heute Abend letztmals im Bellinzona-Dress? Hakan Yakin.
Keystone

Konkursrichter Marco Ambrosini hielt es für unausweichlich, über die mit 8,5 Millionen Franken verschuldete AC Bellinzona den Konkurs zu eröffnen. Am letzten Donnerstag hatten die Anwälte von Bellinzonas Präsident Gabriele Giulini noch einen Antrag gestellt, die Anhörung mit möglichen Sanierungsvorschlägen auf den 2. Mai zu verschieben. Giulini sprach bis zuletzt von zwei potenziellen Investoren. Am Montag fand er kein Gehör mehr vor dem Richter.

Die AC Bellinzona legte gegen den Entscheid des Konkursrichters Rekurs ein, was aufschiebende Wirkung um zehn Tage (bis 2. Mai) hat. Deshalb findet das Spiel der 28. Runde in der Challenge League heute Abend beim FC Wil regulär statt. Dennoch ist möglich, dass die Partie in der St. Galler AFG-Arena zu Bellinzonas Dernière wird, und dass das Team von Trainer Martin Andermatt und Regisseur Hakan Yakin die Saison nicht zu Ende spielen kann. Sollte dies der Fall sein, würden alle Bellinzona-Partien seit der Winterpause aus der Wertung genommen.

Bellinzona wurde in seiner 109-jährigen Vereinsgeschichte 1948 zum einzigen Mal Meister und gehörte zuletzt in der Saison 2010/11 der Super League an.

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