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«Das grösste Talent, das ich je gesehen habe»

Pep Guardiola hat schon die weltbesten Spieler trainiert. Nun beeindruckt ihn ein 19-Jähriger, wie es vor ihm noch keiner tat.

Phil Foden: Englands nächster Superstar? (Video: Tamedia)

Der englische U-21-Nationalspieler Phil Foden ist verantwortlich dafür, dass Pep Guardiola an einer Pressekonferenz in Yokohoma ins Schwärmen gerät. Diese Woche reiste der technisch starke Mittelfeldspieler ins Trainingslager des Premier-League-Siegers nach, nachdem er im Anschluss an die U-21-Europameisterschaft noch Ferien geniessen durfte. Bereits wenige Tage nach Fodens Ankunft ist der Trainer von Manchester City voll des Lobes für seinen Youngster: «Er hatte einen Monat Ferien und ich habe ihn jetzt schon so fit erlebt. Er braucht nicht lange, um sich gut zu fühlen.»

Das Eigengewächs wechselte als Achtjähriger zu Manchester City. In der Saison 2017/18 schaffte Foden den Sprung in die erste Mannschaft und kam im Champions-League-Spiel am 21. November 2017 gegen Feyenoord Rotterdam zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Citizens. Der Nachrichtensender BBC zeichnete ihn einen Monat später als «Young Sports Personality of the Year» aus. Im Alter von 17 Jahren und 350 Tagen wurde er zudem zum bisher jüngsten Spieler, der die Premier League gewann.

«Foden würde es verdienen, immer zu spielen»

Der begnadete Linksfüsser gilt unlängst als einer der begabtesten Spieler seines Alters. Guardiola, der bei jeder seiner bisher drei Trainerstationen (Barcelona, Bayern München, Manchester City) mindestens zweimal hintereinander die Meisterschaft gewann, über das Potenzial Fodens: «Er ist das grösste Talent, das ich je gesehen habe.» Den Grund dafür, weshalb der Jungstar seine Fähigkeiten bisher noch zu selten unter Beweis stellen konnte, sieht der zweimalige Weltclubtrainer vor allem bei sich selbst: «Fodens Problem ist manchmal, dass sein Coach ihn nicht in die Startformation stellt. Er würde es verdienen, immer zu spielen, aber es ist nicht einfach bei dieser Konkurrenz. Er weiss, dass ich hier bin, um ihm zu helfen.»

Foden, der im Dezember einen Fünfjahresvertrag unterschrieben hatte und damit bis 2024 an Manchester City gebunden ist, kam in der vergangenen Saison auf 13 Ligaeinsätze und erzielte dabei ein Tor. Sein Treffer in der 85. Minute am 20. April gegen Tottenham brachte den Citizens den späten Sieg und die Mannschaft einen Schritt näher zum zweiten Meistertitel in Serie.

Mit der Ankunft von Rodrigo (Atlético), der für eine geschätzte Ablösesumme von 80 Millionen Euro verpflichtet wurde, bekommt das 1,71 Meter grosse Mittelfeldtalent zwar weitere Konkurrenz, doch Guardiolas Aussagen zufolge, kann er sich trotzdem Hoffnungen auf mehr Spielzeit machen.

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