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«Das habe ich nicht mehr mitbekommen»

So erlebte Überraschungssiegerin Jasmine Flury ihren Coup im Weltcup-Super-G von St. Moritz.

Ein unerwartetes Bild: Jasmine Flury (r.) siegt im Engadiner Super-G vor Teamkollegin Michelle Gisin. (9. Dezember 2017)
Ein unerwartetes Bild: Jasmine Flury (r.) siegt im Engadiner Super-G vor Teamkollegin Michelle Gisin. (9. Dezember 2017)
Alexandra Wey, Keystone
«Ich habe meinen Körper noch einmal viel besser kennen gelernt»: Jasmine Flury sieht ihre Verletzungspause im letzten Winter inzwischen auch positiv.
«Ich habe meinen Körper noch einmal viel besser kennen gelernt»: Jasmine Flury sieht ihre Verletzungspause im letzten Winter inzwischen auch positiv.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Am Boden: Lindsey Vonn sackt nach ihrer Fahrt im Ziel unter Schmerzen zusammen. Offenbar hat sie sich in einer Kompression einen Hexenschuss eingefangen. Jedenfalls leidet sie unter Rückenschmerzen.
Am Boden: Lindsey Vonn sackt nach ihrer Fahrt im Ziel unter Schmerzen zusammen. Offenbar hat sie sich in einer Kompression einen Hexenschuss eingefangen. Jedenfalls leidet sie unter Rückenschmerzen.
AP Photo/Giovanni Auletta
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Jasmine Flury, erster Weltcup-Sieg in der Schweiz, sogar im Heimkanton. Etwas Schöneres gibt es wohl nicht.

Das ist ein Super-Tag. Jetzt will ich ihn einfach geniessen.

Haben Sie unmittelbar vor Ihrem Start gewusst, dass Michelle Gisin in Führung lag?

Nein. Das habe ich nicht mehr mitbekommen. Da hatte ich mich schon auf meine Fahrt konzentriert.

«Es ist mega cool»: Jasmine Flury freut sich riesig. (Video: Tamedia/SRF)

Der Sieg ist umso schöner, weil zwei andere Fahrerinnen aus dem Team auf dem Podium stehen.

Das ist unglaublich. So etwas gibt es ja sehr selten. Ich bin froh, Teil davon zu sein.

Mit welchen Gefühlen waren Sie zu diesem Super-G gestartet?

Ich hatte mich sehr wohl gefühlt, obwohl es am Morgen aufgrund des ständig wechselnden Windes ein bisschen schwierig war, die Verhältnisse abzuschätzen.

Sie haben auch schwierige Zeiten hinter sich. Wegen einer Hüftverletzung hatten Sie den gesamten vorletzten Winter verpasst.

Verletzung sind natürlich nie gut. Aber im Nachhinein hat mir das viel gebracht. Ich habe meinen Körper noch einmal viel besser kennengelernt. Die Sache mit der Hüfte hat mich weitergebracht und reifer werden lassen. Jetzt kann ich damit auch viel besser umgehen.

Vor der letzten Saison hatten Sie im Training in Copper Mountain auch noch eine Hirnerschütterung erlitten. War dies nun Ihr erster Winter, den sie ohne Beschwerden vorbereiten konnten, seit Sie im Weltcup engagiert sind?

Die Vorbereitung ist sehr gut verlaufen, ja. Alle Fahrerinnen aus unserer Gruppe blieben gesund, so dass wir mit viel Vertrauen den Winter in Angriff nehmen konnten.

SDA/ak/fal

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