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«Das ist Blödsinn!»

Stephan Anliker glaubt, dass nach dem Abgang von Heinz Spross Ruhe einkehrt. Foto: Daniela Frutiger (Freshfocus)

Stephan Anliker, vor einem Jahr haben die drei grossen GC-Aktionäre 9 Millionen Franken eingeschossen. Wieso ist dieses Geld schon aufgebraucht?

Aus GC-Kreisen heisst es aber, dass in der Kasse schon jetzt ein Loch von fünf Millionen Franken klaffe.

Die Ausgaben sind im Vergleich zu den Einnahmen viel zu hoch.

Stimmt das Verhältnis von 20 Millionen Ausgaben und 12 Millionen Einnahmen?

«Wichtig ist, dass wir am gleichen Seil zur gleichen Zeit in die gleiche ­Richtung ziehen.»

Was würde mit GC passieren, wenn Peter Stüber und Sie jetzt nicht 8, 9 Millionen Franken einschiessen würden?

Was erhoffen Sie sich von der nächsten Finanzspritze? Soll es wie ein Anschub für bessere Zeiten sein?

Statt Geld einzuschiessen, hätten Sie sich auch für ein Sparprogramm entscheiden können. War das eine Option?

Die Strategie ist nicht neu: GC will eigene Talente ausbilden und später gewinnbringend verkaufen, um so das strukturelle Defizit auszugleichen. Gelungen ist das bisher nicht.

Von Peter Stüber ist bekannt, dass er über sehr viel Geld verfügt. Ihre finanziellen Verhältnisse sind nicht bekannt. Offenbar aber verfügen Sie über genügend Mittel, dass Sie erneut vier Millionen Franken bezahlen können.

Könnten Sie Verluste noch einige Jahre ausgleichen?

«Für den CEO ­Manuel Huber gilt: Sorry, ich kann mir keinen Besseren vorstellen.»

Ihre fünf Jahre als Präsident waren nicht immer angenehm. Wieso machen Sie das?

Wieso der Wechsel von der Unternehmung ins Private?

Wollen Sie Ihre GC-Anteile irgendwann wieder abstossen?

Sie wollen mehr Ruhe im Club. Hilft das Ausscheiden von Heinz Spross, verbunden mit der Tatsache, dass Erich Vogel dadurch weniger Einfluss hat?

Freut Sie das Ausscheiden von Spross? Oder bedauern Sie es?

Jetzt sind es noch zwei grosse Aktionäre. Wird das so bleiben?

Sportlich steht GC nicht wie gewünscht da. Das gilt auch finanziell. Wie zufrieden sind Sie mit CEO Manuel Huber und Sportchef Mathias Walther?

Wenn Ruhe einkehrt, kommt dann auch der Erfolg zurück?

Wenn es in der zweiten Halbzeit nicht viel besser läuft, droht der Abstieg. Würden Sie und Peter Stüber auch in der Challenge League weitermachen?

Kennt Ihr Engagement bei GC eine finanzielle Grenze?

Was sagt eigentlich Ihre Frau dazu, wenn Sie nach Hause kommen und sagen: Jetzt müssen wir noch einmal vier Millionen für GC bereitstellen?

Haben Sie einmal zusammengezählt, was Sie GC in all den Jahren gekostet hat?

Schon viele haben versucht, GC gewinnbringend zu führen. Gelungen ist es niemandem.

Glauben Sie wirklich, dass GC einmal Rendite abwerfen kann?

Ein immaterieller Wert wie zum Beispiel, dass die Marke GC wieder für Stärke steht?