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Das sagt Klopp zum «Reus-Skandal»

Nach der offiziellen Stellungnahme des Vereins hat sich BVB-Trainer Jürgen Klopp zu Marco Reus geäussert, der jahrelang ohne Führerschein unterwegs war.

Nachdem er mit einem gefälschten Führerausweis erwischt wurde, muss Marco Reus nun eine empfindliche Busse bezahlen.
Nachdem er mit einem gefälschten Führerausweis erwischt wurde, muss Marco Reus nun eine empfindliche Busse bezahlen.

Die Nachricht, dass BVB-Star Marco Reus seit sechs Jahren mit einem gefälschten Führerausweis unterwegs war, kam nicht nur für die Fussballfans aus heiterem Himmel.

«Ich war auch überrascht. Aber er ist einmal in seinem Leben, um beim Thema zu bleiben, falsch abgebogen als ganz junger Kerl», sagte BVB-Coach Jürgen Klopp in einer ersten Stellungnahme nach Bekanntwerden des Falls. «Mit 19 Jahren hat er die Entscheidung getroffen, den Führerschein nicht zu machen, und ist trotzdem Auto gefahren. Irgendwann kommt der Moment, wo es schwierig wird, in der Fahrschule vorzufahren und zu sagen, ich muss den Führerschein machen.» Nun kommt der 25-Jährige da aber nicht mehr drum herum – wenn er überhaupt noch darf. «Jetzt ist er erwischt worden. Die aussergewöhnlich hohe Strafe geht in Ordnung. Danach gehts ganz normal weiter. Bisher ist er mir nicht negativ aufgefallen, denn Marco ist ein ganz toller Kerl, der uns aber nichts gesagt hat. Deshalb konnten wir ihn nicht beraten, weil wir es nicht wussten. Jetzt ist aber auch ein Strich drunter.»

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hatte berichtet, dass der Dortmund-Star mit einem gefälschten holländischen Führerausweis unterwegs war und diesen der Polizei gezeigt habe, nun muss er eine Busse von rund 650'000 Franken bezahlen. Der Spieler selber äussert sich nicht dazu, ist aber gemäss Klopp «maximal einsichtig». (fas)

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