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Das Schweizer Wunschkonzert

Vier Schweizer Persönlichkeiten äussern sich zu ihren Lieblingsgegnern für die Nationalmannschaft. Wen wollen Sie als Gruppengegner?

Bernard Thurnheer. Die TV-Legende und jahrelange Stimme der Nation.
Bernard Thurnheer. Die TV-Legende und jahrelange Stimme der Nation.
Keystone

Bernard Thurnheer: «Ägypten wird das Überraschungsteam»

«Ich wünsche mir Russland aus Topf 1. Weil der Druck so gross ist, spielt das Heimteam im ersten Match meist unentschieden – und ein Unentschieden gegen den Gegner aus Topf 1, das wäre für die Schweiz nicht schlecht. Ausserdem haben wir schon 1994 gegen Gastgeber USA 1:1 gespielt, wir wissen also, wie das geht. Aus Topf 3 möchte ich mit dem Iran den grossen Unbekannten dieser WM erleben und gleichzeitig Ägypten verhindern. Die Ägypter werden das Überraschungsteam, weil sie mit Mohamed Salah den Topskorer haben, der der Schweiz fehlt. Und aus Topf 4 wünsche ich mir ­Panama. Erstens, weil Panama ein WM-Neuling ist. Und zweitens, weil die Mannschaft schwach ist. Panama ist ja nur dank eines Phantomtors überhaupt an die WM gekommen.»

Granit Xhaka: «Möglichst Brasilien oder Deutschland»

«Aus Topf 1 wünsche ich mir eine möglichst starke Mannschaft, Deutschland oder Brasilien am liebsten. Das heisst nicht, dass ich kalkuliere, die Schweiz könne so als Gruppenzweiter weiterkommen und in der K.-o.-Phase des Turniers den ganz grossen Favoriten auf den WM-Titel erst mal aus dem Weg gehen. Ich will überhaupt nicht von der zweiten Turnierhälfte reden. Zuerst müssen wir eine Menge Hausaufgaben machen und in der Gruppenphase drei Topleistungen bringen. Wenn ich mir ein absolutes Topteam als Gegner wünsche, soll das vor allem zum Ausdruck bringen, wie sehr ich überzeugt bin, dass wir gegen die spielstärksten Mannschaften am stärksten spielen und dank unserem Teamspirit jedes Team an dieser WM besiegen können. Dazu muss ­jeder von uns sein volles Potenzial abrufen und alle PS auf den Platz bringen, Spiel für Spiel, auch gegen die Teams aus Topf 3 und 4. Diese Mannschaften ­mögen vielleicht nicht so attraktive ­Namen haben, aber sie haben sich nicht einfach so für die WM qualifiziert. Wir müssen die Beweise liefern, dass wir noch besser sind als sie.»

Martina Voss-Tecklenburg, Nationaltrainerin Frauen: «Ich mag den Fussball von Costa Rica»

«Ich wünsche mir etwas Losglück und deshalb aus Topf 1 Portugal. Natürlich wäre das eine Herausforderung gegen den Europameister, aber auch die Gelegenheit, für die Geschehnisse in der Qualifikation Revanche zu nehmen. Aus Topf 3 ist mir Costa Rica nahe, weil ich das Land cool finde und mir die Art der Menschen dort gefällt. Ich mag deren Fussball, sehe vor allem aber auch die Möglichkeit, den Gegner zu schlagen. Dasselbe gilt für Saudi­arabien, meinen Lieblingsgegner aus Topf 4. Spannend, sich mit einem Team zu messen, das auch fussballerisch eine ganz andere Kultur hat als die Schweiz. Ausserdem wäre das ein absolut machbares Los.»

Mario Fehr, SP-Regierungsrat: «Die Chance auf den Gruppensieg»

«Russland aus Topf 1, der Iran aus Topf 3, Panama aus Topf 4. Das ist für mich die bestmögliche Auslosung, welche die Schweiz haben kann. Russland wünsche ich mir, weil ein Eröffnungsspiel gegen den Gastgeber grossartig ist. Und es ganz, ganz vielen Schweizern die Chance gäbe, das Spiel zu sehen – auch mir. Den Iran und Panama wünsche ich mir dazu, weil das die Chance lässt, Gruppensieger zu werden.»

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