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Petkovic nominiert sein Team für Slowenien und England

Steve von Bergen (YB) und Breel Embolo (Basel) sind die einzigen Super-League-Spieler im Aufgebot für die Länderspiele gegen Slowenien und England.

Verzichtet gegen Slovenien und England auf Experimente: Nationaltrainer Vladimir Petkovic.
Verzichtet gegen Slovenien und England auf Experimente: Nationaltrainer Vladimir Petkovic.
Valda Kalnina/EPA

Für die Schweizer Nationalmannschaft stehen zwei enorm wichtige Spiele in der EM-Qualifikation an. Gegen Slowenien am 5. September in Basel können die Schweizer den zweiten Tabellenrang absichern. Das ist umso wichtiger, als dass es am 8. September im Londoner Wembley Stadion gegen Tabellenführer England geht.

Kein Wunder also, dass Nationaltrainer Vladimir Petkovic auf personelle Experimente verzichtet. Im 23-köpfigen Aufgebot fehlen keine der arrivierten Namen. Einzig Johan Djourou muss angeschlagen passen. Gerade einmal sechs Feldspieler haben weniger als zehn Länderspiele bestritten.

Grosse internationale Erfahrung im Team

Dazu gehören mit Fabian Lustenberger aber ein Bundesliga-Kapitän, mit Silvan Widmer ein viel gelobter Serie-A-Stammspieler und mit Pajtim Kasami und Timm Klose zwei Spieler, mit grosser internationaler Erfahrung. Dazu kommt mit Breel Embolo das grösste Talent im Schweizer Fussball seit Xherdan Shaqiri. Und auch François Moubandje hat sowohl in der französischen Ligue 1 als auch bei seinen vier Länderspieleinsätzen einen guten Eindruck hinterlassen.

Von diesen Spielern abgesehen haben alle aufgebotenen Spieler 20 und mehr Länderspiele auf dem Buckel – ausser Stammgoalie Yann Sommer, über den man nicht weiter diskutieren muss und Verteidiger Fabian Schär, der mit fünf Toren in 13 Länderspielen die beste Torquote aller aufgebotenen Spieler vorzuweisen hat.

Dass mit Blerim Dzemaili und Pajtim Kasami zwei Spieler nominiert sind, deren Zukunft bei ihren Vereinen Galatasaray Istanbul und Olympiakos Piräus ungewiss ist, bereitet dem Nationalcoach derzeit keine grosse Sorgen: «Das ist in der Transferzeit nichts Aussergewöhnliches. Andere Spieler sind erst vor kurzem transferiert worden und haben auch wenig Spielpraxis. Deshalb gewichte ich den Faktor der fehlenden Wettkampf-Erfahrung diesmal weniger stark als beim Teamzusammenzug für die zwei Qualifikationsspiele im Oktober», sagt Petkovic und ergänzt: «Wir haben bisher im Nationalteam keine negativen Erfahrungen machen müssen, wonach ein Spieler, der im Klub nicht regelmässig zum Einsatz gekommen war, bei uns nicht die erwartete Leistung gebracht hat.»

Das Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft für die Länderspiele gegen Slowenien (5. September, Basel) und England (8. September, London): Tor: Roman Bürki (Dortmund/2 Spiele/0 Tore) Marwin Hitz (Augsburg/1/0) Yann Sommer (Mönchengladbach/12/0).

Verteidigung: Timm Klose (Wolfsburg/9/0) Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin/75/5) Fabian Lustenberger (Hertha Berlin/1/0) Jacques François Moubandje (Toulouse/4/0) Ricardo Rodriguez (Wolfsburg/30/0) Fabian Schär (Hoffenheim/13/5) Steve von Bergen (Young Boys/49/0) Silvan Widmer (Udinese/4/0).

Mittelfeld/Sturm: Valon Behrami (Watford/59/2) Josip Drmic (Mönchengladbach/20/5) Blerim Dzemaili (Galatasaray Istanbul/42/5) Breel Embolo (Basel/3/0) Gelson Fernandes (Rennes/52/2) Gökhan Inler (Leicester/84/6) Pajtim Kasami (Olympiakos Piräus/7/1) Admir Mehmedi (Leverkusen/33/2) Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt/23/5) Xherdan Shaqiri (Stoke/46/17) Valentin Stocker (Hertha Berlin/29/4) Granit Xhaka (Mönchengladbach/36/6)

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