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Versöhnung im Letzigrund

Auf diesen Moment hatten sie lange ­gewartet. Um 21.37 Uhr machten sich die FCZ-Spieler und Uli Forte auf den Weg vor die Südkurve.

Grosser Jubel beim FCZ: Die Stadtzürcher gewinnen ihr erstes Saisonspiel gegen Winterthur 2:0.
Grosser Jubel beim FCZ: Die Stadtzürcher gewinnen ihr erstes Saisonspiel gegen Winterthur 2:0.
Keystone
Ein Weg in ein neues Abenteuer: Der FCZ startete in die Challenge League.
Ein Weg in ein neues Abenteuer: Der FCZ startete in die Challenge League.
Keystone
Dank Neuzugang Roberto Rodriguez verflog diese Anspannung bald. Der Bruder von Ricardo Rodriguez traf bereits in der 12. Minute zum 1:0. Kurz vor Schluss machte Armando Sadiku mit dem 2:0 alles klar.
Dank Neuzugang Roberto Rodriguez verflog diese Anspannung bald. Der Bruder von Ricardo Rodriguez traf bereits in der 12. Minute zum 1:0. Kurz vor Schluss machte Armando Sadiku mit dem 2:0 alles klar.
Keystone
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13'700 Fans wollten das erste Spiel des FCZ in der Challenge League sehen. In der Südkurve waren die FCZ-Spieler nach dem Spiel nun wieder ­herzlich willkommen. Dort, wo sie sich im Mai sogar mit der Cup-Trophäe nur ­zögerlich hingetraut hatten. Und die Freude war gross, obwohl sie ­gerade einmal die ersten drei Punkte in der «Operation Wiederaufstieg» ­erreicht hatten. Schon vorher war klar geworden, dass die Erinnerung an die «Schande vom 25. Mai» genau 60 Tage danach höchstens noch in den Hinterköpfen präsent ist. Mehr Saisonkarten sind ­gezeichnet als zu diesem Zeitpunkt ­im Vorjahr, insgesamt bevölkerten 13 704  Fans den Letzigrund, für Challenge-League-Verhältnisse ein enormer Wert, zumal der teils quer einfallende Regen in den Stunden vor Spielbeginn zum Daheimbleiben animiert hatte. «Es ist der Hammer, es gibt kein ­anderes Wort», sagte Uli Forte. ­«Natürlich waren die Fans nach dem ­Abstieg enttäuscht und auch nach dem Cupfinal, aber jetzt stehen sie wieder wie eine Eins hinter uns.» Der FCZ stieg als Favorit in die Partie, wie dies heuer so oft der Fall sein wird, und liess sich von den «Wasserball-­Verhältnissen» nicht entmutigen. Die Zürcher versuchten von Beginn an, die Initiative nicht nur mit Ballstafetten an sich zu reissen, sondern auch mit Intensität. Sie wichen keinem Zweikampf aus, und dass sie sich nichts gefallen lassen wollten, bewies Roberto Rodriguez schon in der 8. Minute, als er Winterthur-Captain Patrik Schuler nach einer überharten Charge in den Senkel stellte.

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