Der Fakefussballer von Rio

Der brasilianische Stürmer Carlos Kaiser konnte vieles – nur nicht Fussball spielen. Trotzdem kickte er viele Jahre für die grössten Clubs.

Heute würde nur einmal Googeln genügen, um ihn zu entlarven: Carlos Kaiser war in den Achtzigern als Fussballer erfolgreich – irgendwie. Foto: Evgeny Makarov

Heute würde nur einmal Googeln genügen, um ihn zu entlarven: Carlos Kaiser war in den Achtzigern als Fussballer erfolgreich – irgendwie. Foto: Evgeny Makarov

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Für einen, der zwei Jahrzehnte lang Profifussballer war, ist die Statistik des Brasilianers Carlos Kaiser dürftig. «Höchstens 20 Spiele.» Position? «Mittelstürmer.» Tore? «Kann mich an keines erinnern.»

Kaiser meint: «Scheiss auf die Statistik!» Wenn er zurückblickt auf die Zeit, in der er den Fussballbetrieb zum Narren hielt, bereut er nichts. Seinen Erfolg macht er weder an Einsatzzeiten noch an Torquoten fest. Sondern an so etwas wie Liebe. «Man wird in ganz Brasilien niemanden finden, der schlecht über mich redet.»

Er hat sich in einer von ihm ausgewählten Pizzeria in Rio de Janeiro niedergelassen, «um wirklich einmal die ganze Wahrheit zu erzählen». Als der Kellner kommt und die Bestellung aufnehmen will, sagt er: «Mir reicht eine Cola light.» Er legt eine dicke Mappe auf den Tisch. Beweismaterial, dass es seine unfassbare Karriere gegeben hat. Er war 26 Jahre lang Stürmer, ohne ein einziges Mal ins Tor zu treffen, da steht man natürlich unter Erklärungszwang. Aber Carlos Kaiser hat sich gut vorbereitet. Alles ist bestens dokumentiert. Er zeigt Zeitungsausschnitte aus Brasilien, Spielerpässe aus seiner Zeit in Frankreich und ein altes Foto von einem roten Porsche mit Dellen am Heckspoiler. Neben der Fahrertür steht Romário, ein Mittelstürmer, der wie am Fliessband traf und Brasilien 1994 zum WM-Titel schoss. Weiter hinten ist auf dem Foto ein Mann mit langen schwarzen Haaren zu sehen, dicke Uhr am Handgelenk. Kaiser lächelt triumphierend: «Jetzt raten Sie mal, wer das Auto zu Schrott gefahren hat?»

Damit sind aus seiner Sicht alle Zweifel ausgeräumt. Wer nämlich den Porsche von Romário lenken durfte, der konnte nicht irgendwer sein. Vermutlich stimmt das sogar.

«Etwas von Beckenbauer»

Die Geschichte dieses Kaisers spielt im Rio der Achtziger- und Neunzigerjahre, in einer Stadt, in der der Begriff des «Malandro», wörtlich übersetzt Gauner oder Ganove, keineswegs negativ besetzt ist. Wer es hier in Rio de Janeiro schafft, sich durchzumogeln und dabei auch noch das Leben zu geniessen, wird bewundert. Das muss man wissen, um ansatzweise zu begreifen, wie Carlos Kaiser bei allen vier grossen Fussballclubs von Rio unterkam, bei Flamengo, Fluminense, Botafogo und Vasco da Gama, und dazu bei mehreren Vereinen im Ausland – obwohl er nachweislich nicht wirklich Fussball spielen konnte. Schon überhaupt nicht auf Profiniveau.

Kaiser (54) trägt immer noch lange Haare und eine schwarze Sonnenbrille, wie auf den alten Bildern. Aber die Brille ist nicht mehr zum Angeben da, sondern um seinen leeren Blick zu verbergen. Seit drei Jahren ist er nahezu blind, die Netzhäute. Kaiser glaubt, dass es sich um eine Folgeerscheinung seiner zweiten Karriere als Kickboxer handelt. «Hab den schwarzen Gürtel.» Man weiss bei ihm nie, wo die Beichte endet und wo die nächste Lüge beginnt. Dass er unter dem bürgerlichen Namen Carlos Henrique Raposo zur Welt kam, gilt noch als unumstritten. Und schon enden die Gewissheiten. Den Künstlernamen Kaiser haben sie ihm angeblich als zehnjährigem Strassenfussballer verpasst, «weil ich etwas von Beckenbauer hatte».

«Ich bin der grösste Malandro der Fussballhistorie.»

Carlos Kaiser, Ex-Fussballer

Einer seiner Weggefährten erzählt eine andere Version. Früher habe es in Rio eine Biermarke namens Kaiser gegeben, die dem heranwachsenden Partyfreund Carlos Henrique besonders gut geschmeckt habe. Daher der Name. Wenn man ihn selbst dazu fragt, sagt er: «Ich trinke doch gar ­keinen Alkohol.»

In Brasilien träumen Millionen junger Männer von einer Profikarriere. Viele von ihnen sind hoch talentiert, und trotzdem wird die Welt nie etwas von ihnen erfahren. Bei Carlos Kaiser war es umgekehrt. Aus seiner Sicht haben all die namenlosen Träumer schlichtweg nicht verstanden, worauf es ankommt. Jedenfalls nicht auf Talent, hartes Training und solche Details. Sondern auf eine gute ­Geschichte, überzeugend vorgetragen. «Das ganze Leben ist Marketing», so sieht er das. Gleich zum ersten Treffen hat er einen Vorschlag für eine Artikelüberschrift mitgebracht: «Der grösste Malandro der Fussballhistorie».

Um diesen Titel haben sich schon andere beworben. Der Fussball war immer auch ein Geschäft mit Halbwahrheiten und Täuschungsmanövern, mit kleinen und grossen Notlügen. Spanische Clubs haben sich auf die Erfindung von europäischen Grosseltern spezialisiert, um mehr Südamerikaner verpflichten zu können, als die Ausländerregel erlaubt. Afrikaner sind Meister der Altersfälschung. Im Iran wurden vier Spielerinnen der Frauen-Nationalelf suspendiert, weil sie Männer waren. Der brasilianische Fussballer Ailton von Werder Bremen hält den Weltrekord für den Fussballer mit den meisten Tanten. Sie hatten immer genau dann Geburtstag, wenn bei Werder Trainingsauftakt war.

Komplette Karriere als Fiktion

In der Kategorie der bizarrsten Falschaussage ist der ehemalige Bayern-Goalie und Schlagersänger Jean-Marie Pfaff unübertroffen. Er behauptet heute, der Welthit «Ein bisschen Frieden» von Nicole sei ursprünglich als B-Seite der legendären Pfaff-Single «Ich war ein Belgier, und jetzt bin ich ein Bayer» veröffentlicht worden. Ist Pfaff deshalb ein schlechter Mensch? Gewiss nicht. Wahrscheinlich hat er diesen Unsinn einfach so oft erzählt, dass er irgendwann daran glaubte.

Alles aber, was sich die Ailtons und Pfaffs dieser Welt ausgedacht haben, verblasst neben dem, was der Kaiser von Rio erschuf: eine komplette Karriere als Fiktion, eine eigenständige Kunstform. Er kreierte eine Figur, die mit Romanhelden wie Felix Krull oder Tom Ripley mithalten kann. Und diese Figur brachte es in der Realität zum Fussballprofi.

Wie geht so was? Ganz einfach, sagt Kaiser: «Ich war immer dort, wo der Ball gerade nicht war.»

Im Zuge der Verwissenschaftlichung des Fussballs wurde vor einigen Jahren der Begriff der «falschen Neun» geprägt. Früher hätte man dazu hängende Spitze gesagt. Carlos Kaiser war eher eine abhängende Spitze, und zwar hing sie lässig am Spielfeldrand ab. Er war eine falsche Neun im wörtlichen Sinne. In seiner gesamten Spielerkarriere verfolgte er ein einziges Ziel: nur nicht spielen.

Sobald Kaiser also von einem neuen Club angeheuert worden war und die übliche Vertragsprovision kassiert hatte, meldete er sich verletzt. Mal zwickte der Oberschenkel, mal der Rücken, mal das Knie. Für alle Fälle hatte er sich auch mit einem Zahnarzt angefreundet, der ihm ein Attest ausstellte, wenn er eines brauchte. Das liess sich selten länger als ein paar Monate aufrechterhalten, aber nach jedem Rauswurf fand Kaiser wieder einen neuen Verein, der ihn haben wollte.

«Warum?» «Gute Frage.»

«Ich war immer dort, wo der Ball
gerade nicht war.»

Carlos Kaiser

Heute würde nur einmal Googeln genügen, um ihn zu enttarnen. Passfrequenzen, Laufstatistiken, Laktatwerte sind überall verfügbar. Aber in den Achtzigern wurden die Spieler, zumindest in Brasilien, noch nach anderen Kriterien verpflichtet. Nach Erzählungen, Empfehlungen, Mythen. An einem Mythos, dachte sich Kaiser, kann man feilen. Er machte sich an die Arbeit.

Die Ausgangslage war auch deshalb gut, weil er nach übereinstimmenden Augenzeugenberichten sehr gut aussah. Schwarze Locken, Waschbrettbauch, knappe Badehöschen. Ein Typ, den die Frauen mochten. Das ist in der Strandmetropole Rio de Janeiro bis heute wichtig. Für Kaiser war es die Eintrittskarte in die Welt des Profifussballs.

Der britische Regisseur Louis Myles hat gerade einen Dokumentarfilm über ihn gedreht: «The Greatest Footballer Never to Play Football». Darin kommt auch der 2016 verstorbene Carlos Alberto zu Wort, der Captain der brasilianischen Weltmeisterelf von 1970. Anfang der Achtziger trainierte ­Alberto Rios populärsten Club Flamengo, genau in der Zeit, als Kaiser dort seine Verletzungen simulierte. Auf die Frage, was dieser Antifussballer in seinem Team gemacht habe, sagte Carlos Alberto: «Er war cool in jeder Hinsicht.»

Bildstrecke: Das wilde Leben des falschen Neuners

Regisseur Myles hat mit einigen der grössten Spieler der damaligen Zeit gesprochen. Mit Bebeto, dem Weltmeister von 1994. Mit Renato Gaúcho, der in seiner Heimat hundertmal berühmter ist als in Europa. Sie alle lächeln mild, wenn sie von dem Hochstapler erzählen, der ihr Teamkollege war. Deutlich wird dabei: Sie mochten ihn. Sie wollten ihn gerne um sich haben. Und wenn Leute wie Bebeto oder Renato Gaúcho ihrem entnervten Clubpräsidenten sagten: «Lass ihn da, er stört doch nicht weiter», dann durfte Kaiser bleiben.

«Idol der Spieler, nicht der Fans»

Carlos Alexandre Torres (51) ist der Sohn von Carlos Alberto und war selbst Fussballprofi. Er kennt Kaiser aus seiner Zeit bei Fluminense und Vasco da Gama. Torres sagt am Telefon: «Ich könnte nichts Schlechtes über ihn erzählen. Er war der Freund von allen. Er wusste immer, wo die besten Nachtclubs sind, hat das ganze Team kostenlos reingebracht und Freigetränke organisiert.» Für Damengesellschaft sorgte Kaiser auch. Am nächsten Morgen kümmerte er sich darum, dass alle Topspieler pünktlich beim Training auftauchten. Wenn sich einer auf dem Heimweg einen Strafzettel eingehandelt hatte, behauptete Kaiser, er sei gefahren. Kaiser beschreibt seine Rolle heute so: «Ich habe die Bomben entschärft. Ich war das Idol der Mitspieler, nicht der Fans.» Torres sagt: «Nur auf dem Platz konnte er nichts.»

Was Carlos Alberto, Bebeto und die anderen berichten, fügt sich zu einer Ode an die Schlitzohrigkeit zusammen. Um so etwas wie einen Marktwert zu simulieren, telefonierte Kaiser öffentlich mit fiktiven Agenten in fingiertem Englisch. Er kaufte Trikots im Shoppingcenter, die er handsigniert verteilte, und schnitt VHS-Kassetten mit den schönsten Toren von Renato Gaúcho zusammen, der ebenfalls lange, schwarze Haare hatte.

Er sah gut aus: schwarze Locken, Waschbrettbauch, knappe Badehöschen.

Die gravierenden technischen Defizite glich Kaiser mit überragender Rhetorik aus. «Seine Geschichten waren phänomenal, jeder wollte ihm zuhören», erinnert sich Torres. Meistens ging es dabei um seine internationale Karriere. Wenn er in Rio für eine Weile von der Bildfläche verschwand, dann natürlich nur deshalb, weil sich die halbe Welt für diesen – zugegebenermassen recht verletzungsanfälligen – brasilianischen Wunderstürmer interessierte. Torres’ Lieblingsgeschichte ist die vom FC Puebla in Mexiko, wo Carlos Kaiser laut amtlicher Statistik zwar nie eingewechselt wurde, wo er die Massen nach eigener Erzählung aber derart begeisterte, dass ihn die Mexikaner für ihre Nationalelf einbürgern wollten. Ähnliches trug sich angeblich beim französischen Club Gazélec Ajaccio auf Korsika sowie beim argentinischen Weltpokalsieger Independiente zu. Nur bei den El Paso Sixshooters in Texas hat es ihm nicht gefallen. «Zu heiss», sagt Kaiser.

Zu den vielen Eigenarten dieses Mannes gehört seine selektive Erinnerung. Manche Episoden verblassen mit der Zeit, andere werden kräftiger. Zum Beispiel die von der Nacht, als er Maradona kennen lernte. Das soll im Juli 1989 gewesen sein, nach dem Final der Copa América. Brasilien, sagt er, habe damals «vor 110 000 Zuschauern» im Maracanã 1:0 gegen Argentinien gewonnen, «Tor Bebeto». Danach hätten beide Teams zusammen in Rio gefeiert, und da habe er, Kaiser, sich halt mit Maradona angefreundet. Helden unter sich.

Carlos Kaiser nippt an seiner dritten Cola, kurze Pause, man merkt ihm an, dass er sich schon auf die nächsten Sätze freut, auf die eigentliche Story: «Diego Armando Maradona, ist das wirklich sein Name? Ganz sicher? Nein, er heisst nämlich Franco. Diego Armando Maradona Franco. Fast niemand weiss das. Aber seine Freunde, die ihn anrufen wollen, müssen ‹Hallo Franco› sagen, sonst legt er sofort wieder auf.» An der Art dieses Vortrages ist gut zu erkennen, wie Kaiser die Menschen einwickelt. Die Maradona-Geschichte ist gut, sie hat nur zwei Schönheitsfehler. Das brasilianische Siegtor im Final schoss Romário. Und der Gegner hiess Uruguay.

Rote Karte vor der Einwechslung

Am längsten hat der Profi Carlos Kaiser bei Bangu AC durchgehalten, einem Vorstadtclub von Rio, der Mitte der Achtziger fast einmal Meister geworden wäre. Das fällt nicht zufällig mit dem Karrierehöhepunkt des falschen Neuners zusammen. Eine grosse brasilianische Sportzeitung begrüsste ihn damals mit der Schlagzeile: «Bangu hat jetzt einen König: Carlos Kaiser.» Demnach kam dieser «Stürmer mit Killerblut» gerade von seinem glorreichen Auslandseinsatz in Korsika zurück. Er wurde auch zu «Mesa Redonda» eingeladen, in die wichtigste Fussball-Talkshow Brasiliens, und überreichte dem Moderator ein Ajaccio-Trikot mit der Nummer 16. Beim ersten Training sangen die Fans «Ai que bom seria – se Kaiser jogasse todo dia.» (Ach wie schön wäre es, wenn Kaiser immer spielen würde.)

Bangus Besitzer Castor de Andrade war überzeugt davon, einen Star verpflichtet zu haben. Er wusste nicht, dass Kaiser die Fans für ihr Lied bezahlt hatte. Erst Jahre später kam das Gerücht auf, er habe das Trikot mit der Nummer 16 von einem Freund geschenkt bekommen, der tatsächlich bei Ajaccio spielte. Kaiser selbst hat diesem Gerücht zufolge nie einen Fuss auf Korsika gesetzt.

Seine Spielerpässe aus der französischen Liga sind vermutlich professionell gefälscht. Jener Carlos Henrique, der angeblich 1984 mit Independiente den Weltpokal gewann, hiess in Wahrheit Carlos Enrique und war Argentinier. Kaiser schweigt einen Moment, wenn man ihn damit konfrontiert. Dann fällt ihm wieder etwas ein: «In den Vereinen wird so viel gelogen. Das war meine Art, mich zu rächen.»

Das Leben ist Marketing

Castor de Andrade, der Patron von Bangu, war der Letzte, mit dem man sich in Rio auf einen Rachefeldzug einlassen wollte. Er kontrollierte das illegale Glücksspiel Jogo do Bicho und galt als der grösste Mafiaboss der Stadt. Kaiser erzählt: «Ich hatte nie Angst zu sterben und habe Castor einfach wie einen alten Kumpel behandelt. Das gefiel ihm.» Irgendwann war aber auch Andrades Geduld mit dem ständig verletzten Topstürmer aufgebraucht. Kaiser erhielt einen unwiderruflichen Spielbefehl. Überliefert ist dazu, dass er beim Warmlaufen eine Schlägerei mit den eigenen Fans anzettelte und noch vor seiner Einwechslung die Rote Karte erhielt. Kaiser: «Castor wollte mich danach in der Kabine erschiessen, aber als ich ihm sagte, die Fans hätten ihn als Mafioso beleidigt, deshalb die Prügelei, gab er mir eine Vertragsverlängerung.» Carlos Kaiser blieb drei Jahre bei Bangu.

Das ganze Leben ist Marketing. Kaiser will den Wirbel rund um den Kinofilm nutzen, um seine aktuelle Karriere zu bewerben. Er arbeitet inzwischen als «Personal Fitness Trainer» im Zentrum von Rio. In einem offenbar von ihm selbst gegründeten Wettbewerb wurde er gerade zu «Brasiliens Fitness- und Wellnesscoach des Jahres» gekürt. Um die Sache abzurunden, behauptet er, er habe sich nur deshalb nie einwechseln lassen, weil ihm Fussball einfach keinen Spass gemacht habe. Sein Traum sei schon immer das Fitnessstudio gewesen. Er sei von seinen Adoptiveltern zum Profifussball gezwungen worden. Sie hätten einen Knebelvertrag mit einem Spielerberater geschlossen, als er elf Jahre alt gewesen sei. «Im Grunde», sagt Kaiser, «ist das alles eine sehr traurige Geschichte.»

Dann verschwindet der halb blinde Illusionskünstler im nächtlichen Rio. Zurück bleibt ein Esstisch mit leeren Colaflaschen. Rechnung, bitte! «Nein, nein», sagt der Kellner, «geht aufs Haus.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.06.2018, 18:20 Uhr

In Zahlen

Carlos Kaiser

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Kein einziges Tor brachte der Stürmer in seiner
Spielerkarriere zustande. Carlos Kaiser war über ein Vierteljahrhundert Fussballer, spielte bei allen vier grossen Clubs von Rio: Flamengo, Fluminense, Botafogo und Vasco da Gama.

1989

Diese Ausgabe der Copa América soll laut Kaiser Brasilien 1:0 gegen Argentinien gewonnen haben. Die Fakten sagen etwas anderes. Kaiser behauptet, dass er sich nach dem Final mit Maradona angefreundet habe. (Red)

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