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«Der FCB brauchte einen Tritt ans Schienbein»

Mentaltrainer Robert Lauber erklärt, warum der FC Basel zweimal gegen GC verlor und warum er überzeugt ist, dass Murat Yakin am Mittwoch in Bern seinen ersten Titel feiern kann.

Fabian Kern
Die Körpersprache von Valentin Stocker und Murat Yakin in Zürich sprach Bände.
Die Körpersprache von Valentin Stocker und Murat Yakin in Zürich sprach Bände.
Keystone

Robert Lauber, wie haben Sie die 0:1-Niederlage des FC Basel bei den Grasshoppers erlebt?

Dieses Spiel hat mich ziemlich aufgewühlt. Viele Sportberichterstattungen waren positiv über den Auftritt des FCB. Ich finde, er hat nicht schlecht gespielt, aber auch nicht gut. Das Spiel der Basler war von Angst und Versunsicherung geprägt. Das sieht man an den vielen Quer- und Fehlpässen. An der Mimik und Gestik der Spieler sah man, dass sie zu viel überlegt haben. Sie spielten sehr rational. Nehmen wir den letzten Angriff von Marco Streller. Im Normalfall hätte er einfach geschossen. Das hätte vermutlich schon gereicht, wenn nicht zum Sieg, dann zumindest dafür, das 0:0 über die Zeit zu bringen. Aber er hat überlegt und sich für den Querpass zu Salah entschieden. Dass der Pass dann auch noch unpräzise war, zeigt, dass er sich das unterbewusst nicht zugetraut hat. Streller war innerlich gehemmt. Seine Fehlschüsse zuvor hatten ihn verunsichert.

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