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Der FCB mit dem Glück des Tüchtigen

Der FC Basel schont beim 1:1 (0:0) in St. Gallen seine Ressourcen und profitiert von einem Fehlentscheid des Schiedsrichters Alain Bieri. Mit der Punkteteilung können aber beide Mannschaften gut leben.

Da waren sie noch gut gelaunt: Jeff Saibene und Murat Yakin begrüssen sich vor dem Spiel.
Da waren sie noch gut gelaunt: Jeff Saibene und Murat Yakin begrüssen sich vor dem Spiel.
Keystone
Während der Partie verschlechterte sich Yakins Laune zusehends – nicht nur wegen der Leistung der eigenen Mannschaft, sondern auch wegen jener des Schiedsrichters.
Während der Partie verschlechterte sich Yakins Laune zusehends – nicht nur wegen der Leistung der eigenen Mannschaft, sondern auch wegen jener des Schiedsrichters.
Keystone
Kurz vor Schluss verpasst Montandon den Siegtreffer für den FC St. Gallen und lässt seine Mitspieler verzweifeln.
Kurz vor Schluss verpasst Montandon den Siegtreffer für den FC St. Gallen und lässt seine Mitspieler verzweifeln.
Keystone
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So strahlend weiss die Weste des FC Basel bezüglich Gegentoren im heimischen Stadion ist, so schlecht ist sie auswärts. Das ist auch dem früheren Innenverteidiger Murat Yakin ein Dorn im Auge. Die Nationalmannschaftspause vor Ostern nutzte er deshalb, um dem Defensivverhalten seiner Spieler bei Auswärtsspielen das Augenmerk zu widmen. Weniger Standardsituationen sollten die Basler provozieren. Dies gelang dem FCB in St. Gallen. Doch diesmal war die Abstimmung die Achillesferse des Meisters. Sébastien Wüthrich konnte in der 50. Minute die Nushi-Flanke mutterseelenallein in die linke Ecke versenken, während sein Gegenspieler Joo Ho Park den leeren Raum deckte. Und hätte der Unparteiische Alain Bieri in der 77. Minute bei Naters Schuss ins Basler Tor nicht zu Unrecht auf Abseits entschieden, wäre auch da die Zuteilung in der Defensive moniert worden. Denn hinter dem verhinderten Torschützen wäre mit Martic gleich noch ein St. Galler frei an den Ball gekommen – auch er nicht im Offside.

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