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Der friedliche Aufsteiger, den niemand wollte

Fünf Jahre nach ihrer Gründung hat Red Bulls deutsche Fussball-Filiale den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Trotz attraktiver Spielweise und vielen friedlichen Fans freut das längst nicht jeden.

Gejubelt wird bald in der 2. Bundesliga: Dank Offensivfussball und einer gewaltfreien Fussballkultur dürften die Leipziger eine Berreicherung für die zweithöchste deutsche Liga sein.
Gejubelt wird bald in der 2. Bundesliga: Dank Offensivfussball und einer gewaltfreien Fussballkultur dürften die Leipziger eine Berreicherung für die zweithöchste deutsche Liga sein.
Keystone

42 713 – die Zuschauerzahl des letzten Drittligaheimspiels von Rasenballsport Leipzig beweist, wie sehr sich die zwölftgrösste Stadt Deutschlands nach Bundesliga-Fussball gesehnt hat. Dass es in der kommenden Saison erst die 2. Bundesliga sein wird und die Erfolge vom Brausehersteller Red Bull erkauft sind, tut der Jubelstimmung keinen ­Abbruch. «In Leipzig ist eine Begeisterung zu spüren, die sich aus einer langen ­Depression jetzt Bahn bricht und wohl deshalb sehr euphorisch ist», sagt ­Florian Weichert, der als Sportreporter beim Mitteldeutschen Rundfunk arbeitet und einst für den VfB Leipzig in der ­Bundesliga stürmte.

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