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«Der Körper hat mich im Stich gelassen»

Philipp Degen war so oft verletzt, dass er 198 von 225 Spielen verpasste. Nun arbeitet er am x-ten Comeback.

Der ewige Patient: Philipp Degen, am 1. April zum letzten Mal operiert.
Der ewige Patient: Philipp Degen, am 1. April zum letzten Mal operiert.
Keystone

Zufälligerweise war es der 1. April, ein Freitag, als Philipp Degen zum bislang letzten Mal operiert wurde. Morgens früh um 6.30 Uhr wurde er in den Operationssaal gefahren. Als der Eingriff vorbei war, sagte ihm der Arzt: «Es kommt wieder gut. In vier bis sechs Wochen können Sie wieder spielen.»

Jens Krüger heisst der Berliner Chirurg, der sich auf seiner Website selbst als «Spezialisten für Leistenbruch» bezeichnet. Bis Degen bei ihm gelandet war, hatte es gedauert, der 28-Jährige war «von Pontius zu Pilatus gerannt», von Arzt zu Arzt, immer in der Hoffnung auf Heilung.

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