Der Maskenmann schlägt wieder zu

Arsenal-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang ist bekannt für seinen extravaganten Jubel. Am Donnerstag verkleidete er sich als Black Panther.

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Pierre-Emerick Aubameyang ist ein Mann der vielen Gesichter. Bei seinen früheren Clubs Saint-Etienne und Borussia Dortmund fiel er nicht nur wegen seiner Tore auf, sondern auch wegen seines Torjubels. Mehrmals zog er sich nach einem erzielten Treffer eine Superhelden-Maske über den Kopf. Mal war er Spider-Man, mal Batman. Sein erster Streich war 2012, gegen Stade Rennes. Damals spielte Aubameyang für Saint-Etienne und jubelte erstmals mit einer Spider-Man-Maske.

2014 besiegte der BVB Bayern im Supercup 2:0, der Gabuner erzielte das zweite Tor und zog sich wiederum die Spider-Man-Maske über das Gesicht. Er hatte sie in den Stutzen mit sich herumgetragen. «Das habe ich meinem Sohn Curtis zu seinem dritten Geburtstag versprochen. Ich wollte für ihn treffen», erklärte der Stürmer damals.

Insbesondere im Derby gegen Schalke 04 zeigte sich Aubameyang kreativ. 2015 feierte er seinen Treffer mit Batman-Maske und -Umhang, Kollege Marco Reus verkleidete sich als Juniorpartner Robin. Zwei Jahre später zog sich Aubameyang eine Maske von seinem persönlichen Sponsor Nike über – das brachte ihm Ärger mit Clubchef Hans-Joachim Watzke ein, weil der BVB von Puma gesponsert wird.

Arsenal zollt Aubameyangs Jubel Tribut mit einem berühmten Zitat aus dem Film «Black Panther».

Nur bei seinem aktuellen Verein Arsenal hat Aubameyang noch nie maskiert gejubelt. Das änderte sich am Donnerstagabend im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League, ausgerechnet wieder gegen Stade Rennes. Die Franzosen wussten wohl, was nun geschehen würde, als Aubameyang die Gunners mit seinem zweiten persönlichen Treffer in den Viertelfinal schoss, zur Bande rannte und einen Beutel hervorholte – wie damals, als er noch für Saint-Etienne stürmte. Nur die Maske war eine andere. Im Emirates Stadium verwandelte sich der Gabuner in Black Panther. Nach dem Spiel erklärte der 29-Jährige seine Aktion: «Ich brauchte eine Maske, die mich repräsentiert, und das ist der Black Panther. In Gabun nennen wir die Nationalmannschaft auch die Panther.»

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«Vielleicht beim nächsten Mal»

Aubameyang wollte bereits letzten Sonntag gegen Manchester United mit Maske jubeln. Er erzielte das 2:0 per Elfmeter, aber: «Ich hatte einen besonderen Jubel geplant, konnte jedoch meine Maske nicht finden», sagte er nach dem Match. «Ich habe einen Clubmitarbeiter gebeten, sie hinten in das Tornetz zu legen, aber als ich den Elfmeter verwandelte, konnte ich sie nicht finden.» Und prophezeite: «Macht euch keine Sorgen, vielleicht beim nächsten Mal.» (va)

Erstellt: 15.03.2019, 13:53 Uhr

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