Der Riesenflop des 80-Millionen-Stürmers

Alvaro Morata hatte bei der Niederlage zu Hause gegen Burnley den Ausgleich auf dem Fuss. Er vergab kläglich.

Bitter: Alvaro Morata hätte in der Nachspielzeit das 3:3 erzielen müssen.

Bitter: Alvaro Morata hätte in der Nachspielzeit das 3:3 erzielen müssen. Bild: Reuters

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Er hätte den verrückten Fussballnachmittag an der Stamford Bridge in London abrunden können. In der 95. Minute steht Alvaro Morata zwei Meter vor dem Tor völlig frei, schafft es aber nicht, den zugegebenermassen scharf in die Mitte getretenen Ball über die Linie zu drücken. So verliert Chelsea überraschend 3:2 gegen Burnley – auch wegen zwei Platzverweisen (Cahill und Fabregas).

Trotz der vergebenen Grosschance wäre es jedoch falsch, die Schuld für die Niederlage beim Neuzugang, der 80 Millionen Euro gekostet hat, zu suchen. Schliesslich führte Burnley bereits 3:0, als der Spanier in der 59. Minute eingewechselt wurde. Und gerade mal zehn Minuten brauchte, um sein erstes Premier-League-Tor zu erzielen.

Und auch beim zweiten Tor des amtierenden Meisters hatte Morata seine Füsse, beziehungsweise seinen Kopf im Spiel. In der 88. Minute verlängerte er den Ball zu David Luiz, der zum 2:3-Anschlusstreffer einschiessen konnte. Am Schluss verpasste es der 24-Jährige aber, endgültig zum neuen Chelsea-Helden zu avancieren.

(fas)

Erstellt: 12.08.2017, 22:42 Uhr

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